Damals hatten die Verantwortlichen mit einem vorläufigen Kostenvolumen von rund 360.000 Euro gerechnet sowie mit einer voraussichtlichen Zuwendung von 70.000 Euro seitens des Freistaats. Der Anteil des Marktes hätte sich damit auf rund 200.000 Euro belaufen. Die restlichen Kosten hätten Träger und Diözese übernommen.

Nach Ausarbeitung der Unterlagen für die Baugenehmigung wurde der Zuwendungsantrag mit Kosten von 416.000 Euro eingereicht. Die Regierung erkannte die Förderfähigkeit an und ermittelte bei einer geplanten Hauptnutzfläche von 95 Quadratmetern zuweisungsfähige Kosten in Höhe von 340.000 Euro. Mit Ausbau des Raumes im Untergeschoss als Werkraum, der vom Kindergartenträger ohnehin geplant war, lässt sich die Hauptnutzfläche laut Bürgermeister Waldemar Bug (ödp) auf 134 Quadratmeter erweitern.

Die zuweisungsfähigen Kosten stiegen auf 480.000 Euro. Die Mehrkosten beliefen sich auf 56.000 Euro. Dank neuer Fördermodalitäten errechnet sich ohne Ausbau des Untergeschosses ein Gemeindeanteil von 169.000 Euro. Mit Einrichtung eines Werkraums erhöht sich dieser auf 192.000 Euro.

Der Gemeinderat votierte einstimmig für den Ausbau des Untergeschosses zum Werkraum. Bug ergänzte, dass nun die Förderung durch den Staat noch in Anspruch genommen werden könne.