Was die Bauarbeiten bei Stangenroth für den Verkehr bedeuten

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Trafen sich zum Ersten Spatenstich (von links): Reinhold Kiesel, Konstantin Arnold (beide Staatliches Bauamt Schweinfurt), Silvia Metz (2. Bürgermeisterin Mark Burkardroth) Sandro Kirchner (Innenstaatssekretär), Dr. Michael Fuchs (Staatliches Baua...
Trafen sich zum Ersten Spatenstich (von links): Reinhold Kiesel, Konstantin Arnold (beide Staatliches Bauamt Schweinfurt), Silvia Metz (2 ...
Trafen sich zum Ersten Spatenstich (von links): Reinhold Kiesel, Konstantin Arnold (beide Staatliches Bauamt Schweinfurt), Silvia Metz (2. Bürgermeisterin Mark Burkardroth) Sandro Kirchner (Innenstaatssekretär), Dr. Michael Fuchs (Staatliches Baua...
Nina Marder, Staatliches Bauamt Schweinfurt

Die Staatsstraße St 2290 nördlich Stangenroth bleibt bis voraussichtlich Anfang Dezember zwischen am Kalkofen und Ziegelhof gesperrt. Die Zufahrt zur Firma Wolfhaus von Premich kommend ist aber weiterhin möglich.

Mit einem Spatenstich ist der Ausbau der Staatsstraße St 2290 zwischen Stangenroth und Premich eingeläutet worden. Er sei lange herbeigesehnt worden, wie es in einer Pressemitteilung aus dem Staatlichen Bauamt in Schweinfurt heißt. Denn mit dem Ausbau würden der ländliche Raum gestärkt und die Verkehrssicherheit maßgeblich zu erhöht. Der Freistaat Bayern investiere insgesamt rund zwei Millionen Euro für den Ausbau dieses Streckenabschnittes.Die Arbeiten hat die Firma Stolz übernommen.

Die Bauarbeiten bedeuten aber auch, dass ab sofort und voraussichtlich bis Anfang Dezember der Streckenabschnitt zwischen der Einmündung "Am Kalkofen" und der Einmündung in die St 2267 in Richtung Premich voll für den Verkehr gesperrt bleibt. Die Umleitung ist ausgeschildert und führt über die KG 19 von Stangenroth über Gefäll zurück zur St 2290 und gegenläufig. Die Zufahrt zur Firma Wolfhaus von Premich kommend ist aber weiterhin möglich.

"Als halber Stangenrother freut es mich besonders, die Maßnahme offiziell mit dem Spatenstich starten zu können", sagte Innenstaatssekretär Sandro Kirchner. " Wir sind froh und dankbar, dass die Arbeiten nun losgehen können. Der Ausbau der Staatsstraße bedeutet eine Aufwertung der gesamten Gemeinde", erklärte die 2. Bürgermeisterin der Marktgemeinde Burkardroth, Silvia Metz.

Die von rund 3500 Fahrzeugen täglich befahrene Strecke an der Landkreisgrenze Bad Kissingen/Rhön-Grabfeld hat nicht nur für den Markt Burkardroth eine zentrale Bedeutung. Die Staatsstraße verläuft in Richtung Süden auf direktem Weg zur Bundesstraße B 286, über die man dann sowohl in das Oberzentrum Bad Kissingen, als auch in das Mittelzentrum Bad Brückenau gelangt. Die Staatsstraße nimmt damit eine zentrale Rolle im Verkehrsnetz des Landkreises Bad Kissingen ein, wie es in der Pressemeldung heißt.

Geplant ist, die Fahrbahn, die bislang weniger als sechs Meter breit ist, durchgehend auf 6,5 Meter zu verbreitern. Die Bankette soll auf jeweils 1,5 Meter erweitert werden. Auch würden Lage und Höhe verbessert, die Trasse bleibe aber nahe der bisherigen Straßenführung, erklärt das Straßenbauamt. Dank der bestandsnahen Bauweise könnten Ressourcen geschont und die Eingriffe in die Natur so gering wie möglich gehalten werden.

Der derzeit nicht frostsichere Straßenaufbau sowie die nicht funktionstüchtige Entwässerung werden erneuert. Außerdem sind zwei Regenrückhaltebecken geplant, damit die Entwässerung auch auf lange Sicht leistungsfähig bleibt, so das Straßenbauamt. Der Bau des ersten Regenrückhaltebeckens erfolge noch während der dreimonatigen Vollsperrung, das zweite folge dann im kommenden Frühjahr, nach der Winterpause, wenn auch noch restliche Arbeiten erledigt würden. Dafür müsse dann der Verkehr aber nicht mehr eingeschränkt werden, so das Straßenbauamt.

Für die Sicherheit der Fußgängerinnen und Fußgänger, aber auch für Schulkinder, wird ein Geh- und Radweg zum Aussiedlerhof angelegt. Zusätzlich wird auf der bereits ausgebauten Strecke, etwa auf der Höhe der Wendelinuskapelle bis zur Einmündung der St 2267, eine neue Asphaltdeckschicht aufgebracht.