In der Hauptversammlung im Parkwohnstift, zu der auch Oberbürgermeister Kay Blankenburg gekommen war, wurde die 23-jährige Studentin einstimmig zur Nachfolgerin von Stefanie Messerschmitt gewählt. Diese hatte 17 Jahre an der Spitze gestanden, seit der Hauptversammlung im Frühjahr allerdings nur noch kommissarisch.
Neue stellvertretende Vorsitzende ist Steffica Schön.
Sie löst Rosalinde Heider ab, die seit 1998 Stellvertreterin von Stefanie Messerschmitt war und zuvor, seit 1990, den Ortsverein geführt hatte. Messerschmitt und Heider wollen auch weiter aktiv in der AWO mitarbeiten, sie wurden einstimmig als Beisitzer nachgewählt.
In der Hauptversammlung im Frühjahr waren bereits als Schriftführerin Birgit Merkl, als Kassier Steffen Mann und mehrere Beisitzer gewählt worden, deren Amtszeit weiterläuft.
Rosalinde Heider erinnerte in ihrem Rückblick an die Aktivitäten der Arbeiterwohlfahrt im abgelaufenen Jahr. Sie wurden zum Teil in Zusammenarbeit zwischen dem Ortsverein und dem Kreisverband, dessen Vorsitzende sie ist, veranstaltet. Heider nannte den Ausflug mit Asylanten in die Rhön, das Familienfest am Parkwohnstift und die zweiwöchige Ferienbetreuung für Kinder zusammen mit dem Mehrgenerationenhaus.
Auch Martin Ulses, der Geschäftsführer des AWO-Bezirksverbandes Unterfranken, nahm an der Hauptversammlung teil. Er dankte Stefanie Messerschmitt und Rosalinde Heider für ihre langjährige Tätigkeit an der Spitze der Arbeiterwohlfahrt in Bad Kissingen und freute sich, dass nun eine junge Frau an der Spitze steht.


Vielfältig sozialpolitisch aktiv

Sehr ausführlich schilderte er die Arbeitsbereiche der Arbeiterwohlfahrt, die unter anderem Kinder, Jugend, Familie, Altenhilfe umfasse. In den zahlreichen Einrichtungen, wie Altenheimen, Kindergärten, einem Frauenhaus, in der Mittagsbetreuung und Sozialarbeit in Schulen, in der Behindertenhilfe, um nur einige Beispiele zu nennen, sei die Arbeiterwohlfahrt aktiv. Sie unterhalte auch Geschäfte, in denen Behinderte einen Arbeitsplatz finden. Die AWO kümmere sich auch um Flüchtlinge. Vier Einrichtungen für unbegleitete junge Flüchtlinge werde es demnächst geben.