Für seine Verdienste als Geschäftsführer "und als Mensch" dankte Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks (CSU) Günter Schneider. Viele Ehrengäste waren am Freitag in die Georgi-Halle gekommen, um ihren Dank und ihre guten Wünsche auszudrücken. Mit Humor erinnerte Meyerdierks an die vielen Stationen in Schneiders Werdegang und zitierte aus seinem Bewerbungsschreiben: Im Jahr 1970 genügte ein einziger Satz, um die Stelle als Starkstromelektriker bei den Stadtwerken zu bekommen. 47 Jahre später verabschiedet sich Schneider in den Ruhestand - als Geschäftsführer. Er habe sich sehr verdient gemacht, auch wenn er "ein Mann der leisen Worte" sei, sagte Meyerdierks.

Als stellvertretender Landrat würdigte Alfred Schrenk (SPD) Schneider als einen "Mann, der nicht die Probleme sieht, sondern die Lösungen". Was damit gemeint ist, machte Alex Schalkhas deutlich, Geschäftsführer der City Use GmbH aus Bad Neustadt. Gegründet 1999 ist das erklärte Ziel der Kooperationsgesellschaft, das Überleben kleinerer Energieunternehmen zu sichern. Schneider sei damals Gründungsmitglied gewesen, erinnert Schalkhas an die Zeit, in der viele kleine Stadtwerke angesichts der Privatisierung des Strommarkts hinwarfen.


Nahtloser Übergang

Karlheiz Schmitt (CSU), Stadtrat und stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrat der Stadtwerke hob Schneiders "große Erfahrung, seinen Weitblick und seine Fachkompetenz" hervor. "Sie werden sich messen lassen müssen an seinem Vorbild", sag te er in Richtung des nachfolgenden Stadtwerke-Chefs Michael Garhamer. Der Angesprochene ergriff ebenfalls das Wort und danke für die gute Einarbeitung, die Schneider sei nem Nachfolger möglich gemacht hatte.


Dank an die Mitarbeiter

Nach einer strophenreichen Darbietung des Teams der Therme Sinnflut lag das letzte Wort beim Geehrten selbst. "Ich danke allen Mitarbeitern, die den Erfolg unserer Stadtwerke überhaupt erst möglich mache."