Auf der Homepage der Kissinger Wölfe (4./9) dominierten am Donnerstag die schönen Künste. Schwanensee und Nussknacker. Werbung für das Eisballett Anfang Januar in der Kissinger Eishalle zum 175-jährigen Geburtstag von Peter Tschaikowski. Am Samstag hat Thomas Berndaner Geburtstag. Ihm zu Ehren wird es kein Eisballett geben. Der Sportchef der Kissinger Wölfe würde sich sicher bereits mit einem Sieg in Dingolfing (11./0) zufrieden geben, wo die Kurstädter am Sonntagabend anzutreten haben. Auch dazu wird es Qualität auf Kufen brauchen.

Nach der Auftaktniederlage in Passau sind die Saalestädter schnell in Schwung gekommen, haben sich mit drei Erfolgen in Serie in die Spitzengruppe der Landesliga katapultiert. Dorthin, wo man auch die Niederbayern erwartet hatte, die zum Kreis der Favoriten gezählt werden. Immer noch. Keine guten Erinnerungen hat das Wölfe-Lager an die Spiele gegen die Isar Rats in der vergangenen Runde. 2:12 und 1:11 hieß es am Ende aus Wölfe-Sicht gegen Dingolfing.

Den Saisonstart hatten sich die Verantwortlichen des EV Dingolfing allerdings ganz anders vorgestellt. Nach der Niederlage gegen Passau setzte es auch gegen Pegnitz eine 2:7-Niederlage, obwohl Dingolfing auch ohne vier Leistungsträger in den ersten zwei Dritteln die klar besseren Chancen besaß. Nach Ende der Begegnung gab es einen weiteren herben Rückschlag, als EVD-Trainer Georg Herrmann seinen Rücktritt in der Kabine erklärte. "Einzig und allein aus persönlichen Gründen", so Herrmann. Ein Nachfolger wurde offensichtlich schnell gefunden. "Der EVD wird nicht trainerlos in die Partie gehen. Seid gespannt", heißt es jedenfalls auf der Facebook-Seite des Vereins.