Große Freude bei den Volleyballern des TSV Münnerstadt, die ihre hoch gesteckten Erwartungen erfüllten, in dieser Bezirksklassen-Saison ungeschlagen blieben und als Meister in die Bezirksliga aufsteigen. Am finalen Spieltag wurden der TSV Röttingen und der TV Haßfurt II jeweils deutlich mit 3:0-Sätzen besiegt. Bereits mit den ersten beiden gewonnenen Sätzen gegen Röttingen war den Lauerstädtern der Titel nicht mehr zu nehmen, sodass in der Folge auch die Ersatzspieler ran durften. Die Aufschlagserien von Stefan Demling, Michael Meder und Uwe Knipping hatten die entscheidenden Punkte gebracht. Für das Spiel gegen Haßfurt standen auch der nachgereiste Stefan Lotter und der 16-jährige Jan Knipping im Kader. Alexander Deml übernahm die Liberoposition und Sandro Petzoldt begann wie Stefan Lotter als Außenangreifer.
Im spannenden ersten Satz wurde Sasa Jularic auf der Diagonalposition zum "Man of the Match" mit vielen "Big Points" für den TSV. Nach gewonnenem zweiten Satz (25:21) spielte Youngster Jan Knipping von Anfang an und schlug seine ersten beiden Angriffe erfolgreich ins Haßfurter Feld. Ein sehenswerter Schnellangriff von Michael Meder über Kopf beendete das Match und war der Beginn der großen Meister-Sause.

Lilia Proskurjakov verlässt den TV

Auch die Frauen des TV Bad Brückenau feierten einen versöhnlichen Saisonabschluss vor eigenem Publikum mit den beiden Siegen gegen die DJK Schweinfurt (3:1) und den SV Kürnach (3:2). Allerdings war es auch ein Spieltag mit Wehmut, weil Lilia Proskurjakov ihr letztes Spiel im TV-Trikot bestritt. "Wir halten als Team in guten wie in schweren Zeiten zusammenhalten. Lilia wird uns nicht nur spielerisch , sondern vor allem auch menschlich fehlen. Ich und die Mannschaft wünschen ihr für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg", sagte TV-Trainerin Maika Siliberto. Katharina Krawtschenko, Lilia Proskurjakov und Mannschaftskapitänin Theresa Hahn waren die prägenden Figuren beim Auftaktsieg gegen Schweinfurt, als man nur den zweiten Satz hatte abgeben müssen. Mehr Gegenwehr leistete der Aufsteiger aus Kürnach, der bereits mit 2:0-Sätzen geführt hatte. Dann endlich brachten die Brückenauerinnen ihre Qualitäten aufs Feld. Jugendspielerin Laura Hahn glänzte als Libera mit guter Annahme- und Abwehrleistung, so dass Zuspielerin Melina Blumrich ihre Angreifer in Szene setzen konnte. Und Jugendspielerin Melina Blumrich bewies, dass sie in die Fußstapfen einer Lilia Proskurjakov treten kann.
Zwischen Stolz und Trauer bewegten sich die Spielerinnen des TSV Aschach nach der 2:3-Niederlage gegen den TV Haßfurt und dem 3:1-Erfolg über den SV Gaukönigshofen. Die Leistung hatte ja gestimmt am letzten Spieltag, doch bleiben die Mädels um Trainer Walter Kuhn damit auf dem letzten Platz und steigen in die Kreisklasse ab. Abteilungsleiterin Tanja Other dankte allen Fans für die unbeschreibliche Unterstützung. "Das war trotz Abstieg ein Abschluss der Saison, den sich das Team gewünscht hatte. Es hat Spaß gemacht."

Happyend für den FC Fuchsstadt

Reichlich Dramatik hielt der finale Spieltag in der Kreisklasse Ost parat - mit einem Happyend für die Frauen des FC Fuchsstadt. Die gastgebende DJK Schweinfurt sollte sich jeweils als chancenlos erweisen, sodass das Kreis-Derby die Entscheidung bringen musste. Bereits eine Tiebreak-Niederlage hätte der TSVgg Hausen II zum Titelgewinn gereicht. Und nach dem 25:19-Satzgewinn war es ein einziger Satz, der zum kompletten Glück fehlte. Nach einer taktischen Auszeit von Interimscoach Marco Böse folgte die Wende. Mit Aufschlagserien drückten Romy Pfülb und Caro Schneider dem FC-Spiel ihren Stempel auf. Anna-Lena Matthes und Steffi Weidner setzten ihre Angreifer mustergültig in Szene. "Respekt davor, dass unsere jungen Spielerinnen es überhaupt geschafft haben, um die Meisterschaft mitzuspielen. Wir sind stolz darauf, wie sie sich entwickelt haben", sagte Hausens Trainer Robert Seller.