SC Freising - TV/DJK Hammelburg 3:2 (12:25, 22:25, 25:21, 25:21, 15:9).
"Das war im ersten Satz Volleyball der Extraklasse von Aldin Dzafic und den anderen Jungs. Entsprechend schnell war der Satz mit zwei Blocks vom Henning Schulte beendet", sagte TV/DJK-Trainer Tado Karlovic. Freisings Coach Tom Gailer reagierte mit ersten taktischen Rochaden - vergebens. Denn in den entscheidenden Phasen hatten die Saalemänner erneut die entscheidenden Argumente parat mit dem verwandelten Satzball von Felix Bendikowski. Eine weitere Umstellung im Team der Gastgeber sollte die entscheidende Wende nach sich ziehen. Immer besser funktionierte das Zusammenspiel zwischen Tim Noack, Markus Noack, Simon Goisser und Benjamin Koch.

Hammelburg hielt dagegen, doch diesmal schlug sich Fortuna eben auf die Seite des Abstiegskandidaten, der Satz drei gewann und auch im sehenswerten und hochemotionalen vierten Abschnitt triumphierte.
Auch, weil die Schiedsrichter bei gleich drei Aktionen fehlerhaftes Freisinger Spiel nicht geahndet hatten.
Die kurze Pause vor dem Tiebreak tat den Gästen gut, Kraft und Nerven hatte das Spiel bis dato gekostet. Mit frischer Konzentration starteten die Saalestädter in den fünften Satz, führten mit 5:3 nach dem Monsterblock von Mario Radman. Doch dessen Freude passte den Schiedsrichtern nicht. Der "übertriebene Jubel" wurde mit der roten Karte geahndet, was Punkt- und Aufschlagverlust nach sich zog. Freising nahm das Geschenk an und nutzte Hammelburgs Konsterniertheit konsequent aus. "Unser Kontrahent hat verdient gewonnen. Freising hat in der Abwehr hervorragend gespielt. Und die Außenangreifer hatten in den letzten drei Sätzen gefühlte 90 Prozent ihrer Angriffe erfolgreich abgeschlossen", bilanzierte TV/DJK-Abteilungsleiter Matthias Benner, dessen Team nächsten Samstag den TSV Niederviehbach empfängt. Verfolger ASV Neumarkt muss in Freising ran, dann dürfen die Oberbayern ruhig noch einmal so stark aufspielen.