Längere Zeit nahm die Entscheidung über die künftigen Corona-Schutzmaßnahmen in Gemeinderatssitzungen zu Beginn der jüngsten Sitzung in Anspruch. Wie Bürgermeister Roland Römmelt verlas, obliegt es dem Hausherren, also den Gemeindevertretern, welche Vorgaben sowohl für Räte, als auch für Besucher gelten sollen.

Bürgermeister und Gemeinderäte einigten sich auf die FFP-2-Maskenpflicht, Abstände von 1,50 Meter, was ob der Größe des Mehrzweckraums der Gemeinde, in der die Sitzungen schon die ganze Zeit abgehalten werden, leicht zu realisieren ist. Sollte eine große Anzahl von Besuchern zu erwarten sein, wird eine vorherige Anmeldung erbeten. Zudem müssen Gemeinderäte und Besucher einen beglaubigten Negativtest vorlegen. Alternativ müssen Gäste einen Selbsttest mitbringen der dann vor Ort durchgeführt werden muss. Für die Räte, werden von der Gemeinde Tests zur Durchführung bereitgehalten.

Nachträglich zu genehmigen hatten die Räte die über- und außerplanmäßigen Ausgaben im Haushaltsjahr 2018 in Höhe von insgesamt 35 658 Euro. Den größten Anteil an den Mehrausgaben hatte die DSL-Versorgung mit 17 142 Euro. Die Jahresrechnung 2018 wurde vom Prüfungsausschuss festgestellt. Die Kassenführung und Belegordnung wurde als ordnungsgemäß befunden und Bürgermeister Römmelt einstimmig entlastet.

Kämmerer Lothar Ziegler informierte des Weiteren über das Ergebnis der Jahresrechnung für das Jahr 2020. Der Gesamthaushalt ist mit Soll-Einnahmen in Höhe von 2 886 803 Euro mit den Soll-Ausgaben in gleicher Höhe ausgeglichen. Die Rücklagen betragen 1 594 611 Euro.

Konkret werden soll es nun mit dem Ausbau der Sinntalstraße. Momentan werden die Zuschüsse geprüft. Als nächster Schritt wird die Auftragsvergabe in die Wege geleitet. Elf Firmen gaben ein Angebot ab. Das Angebot der Firma Stolz in Höhe von 1 112  661,21 Euro soll den Zuschlag erhalten, nachdem die Regierung ihre Zustimmung erteilt hat. Römmelt erbat die Ermächtigung zur Auftragsvergabe, die ihm erteilt wurde.

Gemeinderat Mirko Metz trug abschließend noch ein Anliegen der Anwohner des Ringweges vor. Hier wurde kürzlich der Kanal verlegt. Derzeit sei die Straße nur notdürftig wieder geschlossen worden. Nun seien die Anwohner besorgt, dass dies noch für längere Zeit so bliebe und möchten ein konkretes Zeitfenster für eine endgültige und ordentliche Wiederherstellung genannt bekommen. Römmelt teilte mit, dass die provisorische Wiederherstellung des Weges nur deshalb gemacht wurde, weil im Zuge der Sanierung der angrenzenden Sinntalstraße eine Angleichung von Ringweg und Sinntalstraße vorgenommen werden muss. Sobald dies geschehen sei, werde auch der Ringweg in einen vorschriftsmäßigen Zustand versetzt. Auf jeden Fall passiere dies noch in diesem Jahr, versicherte er.