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Bad Kissingen
Unser Thema der Woche // Auf-und Abstieg

Schöner Lohn für den Wanderer

Für die Extratour Rotes Moor sollte man sich einen ganzen Tag Zeit nehmen. In Sachen Abwechslung ist die Wanderstrecke in der Rhön fast unschlagbar.
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Blick auf den See am Roten Moor.  Fotos: Joachim Rübel
Blick auf den See am Roten Moor. Fotos: Joachim Rübel
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Unter Wanderern findet man die unterschiedlichsten Leute. Die meisten sind am liebsten allein oder in kleinen Gruppen unterwegs. Natürlich kommt es da auf Kondition an, und natürlich auf die Zeit, die zur Verfügung steht. Wer abends schon wieder anderweitig Termine hat, der sollte sich einen kurzen Weg aussuchen - obwohl auch der lang werden kann.

Wanderer, denen ein ganzer Tag zur Verfügung steht , kommen gerne an den großen Parkplatz Moordorf am Roten Moor und starten hier zur gleichnamigen Extratour. Das Besucherzentrum des hessischen Naturschutzbundes mit Gastwirtschaft zieht ein großes Publikum an, das sich hier über Moor-Ökologie, Klimaschutz und die Rhön im Allgemeinen informiert. Auch Kindern wird es bestimmt nicht langweilig. Manchmal kommt sogar eine Pferdekutsche vorbei. Die Dauerausstellung mit interaktiven Elementen bietet zeitgemäßes Infotainment. Eigentlich ist das Besucherzentrum einen eigenen Ausflug mit Abstecher ins Moor wert.

Wer sich jedoch auf die mehr als 18 Kilometer lange Extratour Rotes Moor macht (Logo: Rotes R auf weißem Grund), der sollte nicht bummeln und gleich am Anfang zu lange verweilen. Bereits nach wenigen Metern - jenseits der Straße - bestaunen die Besucher den Namensgeber des Rundweges. Zunächst erreicht man den See. Der des Roten Moores ist einer der wenigen, die es in der Rhön gibt.

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