Michael Schmitt ist stolz auf das, was er den Damen und Herren des Gemeinderats an diesem Abend präsentiert. Der Bauhofleiter und seine Kollegen haben kräftig mitangepackt. Den Rohbau für ihre neuen "Sozialräume" haben sie selbst hochgezogen. Wenn alles läuft, ist der Um- und Ausbau des Oerlenbacher Bauhofs im Herbst durch, sagt Projektleiter Norbert Hemberger. Der größte Posten soll im nächsten Monat erledigt werden: Auf der freien Fläche, die schon heute auf einer Länge von 45 Metern geschottert ist, wird eine Stahlkonstruktion für eine neue Halle entstehen. Dort ist dann auch Platz für alles, was jetzt noch da lagert, wo sich später einmal die Jugendlichen aus der Gemeinde treffen können sollen.

Platz! Hell und großzügig geht es zu in dem neuen Anbau, den sich die Gemeindearbeiter selber gemauert haben. Waschräume, Dusche, Toilette, Umkleide, Brotzeitraum samt Einbauküche - die Gemeinderatsmitglieder staunten nicht schlecht bei dem Rundgang durch den sanierten Bauhof. Gut eine Million Euro lässt sich die Gemeinde Oerlenbach die Überholung ihres Bauhofs kosten. Seit Sommer 2017 wird dort in Wurfnähe zum Rathaus aus- und umgebaut, saniert und modernisiert. Neue Gebäude wurden und werden hochgezogen, bestehende ausgebaut und modernisiert. Neue Parkplätze, neue Struktur. "Die größte Herausforderung war, im laufenden Betrieb des Bauhofs zu bauen", sagt Norbert Hemberger.