Wie viele neue Krippenplätze brauchen die Familien in der Gemeinde Oerlenbach in den nächsten Jahren? Und wo können die am besten entstehen? Der Oerlenbacher Gemeinderat diskutierte in seiner letzten Sitzung über den Bedarf.

Die Gruppenräume für die "Sternchen" und die "Delfine" im Ebenhäuser Kindergarten könnten demnächst neue Nachbarn bekommen. Die Gemeinderäte einigten sich darauf, dass eine neue Gruppe für zwölf Krippenkinder entstehen soll. Am ehesten könnten sich die Frauen und Männer diese Erweiterung am Aktion Kindergarten in Ebenhausen vorstellen. Weil die Plätze knapp sind und die Zeit drängt, soll es jetzt zügig an die Planungen gehen. Parallel soll geprüft werden, in welchem der anderen Kindergärten vielleicht eine weitere Krippengruppe neu angelegt und eingerichtet werden könnte.

In der Gemeinde Oerlenbach gibt es vier Kindergärten: der Kindergarten St.-Burkard in Oerlenbach, der Kindergarten St.-Martin im Ortsteil Eltingshausen, der Kindergarten St.-Dionys in Rottershausen und der Aktion Kindergarten in Ebenhausen. Die Gemeinde ist Träger des Oerlenbacher Kindergartens. Die drei anderen werden von Seiten der Kirche verwaltet. So auch der Ebenhäusener. Eröffnet wurde der Kindergarten vor 45 Jahren. 14 Krippenkinder und 63 Kindergartenkinder betreuen die Erzieher am Waldrand von Ebenhausen zur Zeit. Der Caritasverband und der Kindergartenverein als Träger haben das Sagen. "Wir haben keine Planungshoheit. Wir sind nur Mitspieler", sagt Gemeinderat Klemens Wolf (BBO). Bürgermeister Franz Kuhn will jetzt auf die Diözese zugehen.