Um zwölf Sitze im Fuchsstädter Gemeinderat bewarben sich die Kandidaten. Stärkste Fraktion wurde mit fünf Sitzen die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG). Gegenüber der Wahl von 2014 gewann sie einen Sitz hinzu. Ein Plus von zwei Sitzen verbuchte gar die Freie-Wähler-Vereinigung Zukunft aktiv Gestalten (ZAG). Große Verliererin ist die CSU, die drei von sechs Sitzen einbüßte.

In den Gemeinderat gewählt wurden Oliver Lukaschewitsch (1739 Stimmen), Mario Hugo (822), Stefanie Schneider (721), Jürgen Wittmer (564) und Arnulf Pfülb (551) für die UWG. Die vier ZAG-Plätze im Gremium belegen René Gerner (1782), Willibald Kippes (1182), Thomas Ruser (1048) und Andreas Luxem (578). Für die CSU im Rat sitzen künftig Dirk Volz (1420), Martin Keller (973) und Bernd Stöth (952).

Eine gewisse Unsicherheit über die endgültige Besetzung gibt es noch, weil Oliver Lukaschewitsch und René Gerner in die Stichwahl ums Bürgermeisteramt gehen. Je nach Ausgang könnte entweder Bernhard Uebel (UWG, 520 Stimmen) oder Eva-Maria Conrad (ZAG, 533) nachrücken.

Neu ins Gremium ziehen Mario Hugo, Stefanie Schneider, Arnulf Phülb, René Gerner, Thomas Ruser und Andreas Luxem ein. Raus fallen Matthias Stöth, Manfred Öftring, Reiner Heid, Gudrun Böhm, Hans-Jürgen Pfülb und Brigitte Burtchen. Nachdem es im bisherigen Gemeinderat zwei Frauen gab, wird es Stand jetzt mit Stefanie Schneider künftig nur noch eine sein.

Von den insgesamt 1510 Stimmberechtigten in Fuchsstadt wählten 1279 auch wirklich; das entspricht einem Anteil von 84,70 Prozent. 23 Stimmzettel waren ungültig. Insgesamt wurden 28 489 gültige Stimmen abgegeben. Auf die UWG entfielen 10 625 gültige Stimmen, auf die ZAG 10 374 und auf die CSU 7490.st