Wie jetzt bekannt wurde, haben sich in der Helios-Klinik drei Personen aus der Belegschaft mit dem Corona-Virus infiziert. Offenbar ist dies schon ein bis zwei Wochen her.
Es gibt inzwischen auch Fälle von Covid-19-Infektionen im Personal der Bad Kissinger Helios-Klinik. Zwei Pflegekräfte und ein Mitarbeiter aus der Verwaltung wurden dort positiv auf Corona getestet, teilt das St.-Elisabeth-Krankenhaus (Eli) am Dienstag auf eine schriftliche Anfrage dieser Redaktion hin mit. "Diese Fälle und Quarantäne-Maßnahmen sind sieben bis 14 Tage her", heißt es weiter.
Man habe "keine ganzen Abteilungen isolieren" müssen, so die Auskunft der Presseabteilung. Nahestehende Kontaktpersonen seien nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts "identifiziert und nicht mehr eingesetzt" worden. Diese Mitarbeiter seien mittlerweile alle getestet, und die Testergebnisse seien alle negativ.
Aktuell zehn Covid-19-Patienten
Wie bereits berichtet, behandelt die Helios-Klinik auf ihren Isolations- und Intensivstationen seit geraumer Zeit auch Covid-19-Patienten. Aktuell sind dort, nach Angaben des Krankenhauses, zehn dieser Patienten in Behandlung. Bislang seien insgesamt 20 positive Fälle betreut worden, heißt es in der Pressemitteilung weiter.
Hinzu kämen einige "Verdachtsfälle", die ebenfalls isoliert auf einer Station untergebracht sind. Bei den Covid-19-Patienten, die ins St.-Elisabeth-Krankenhaus kommen, handle es sich überwiegend um Personen, die aus dem Landkreis Bad Kissingen stammen. Aber man habe in der Klinik auch schon Patienten von außerhalb des Landkreises stationär aufgenommen.
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Mund-Nasen-Schutz als Pflicht
Auf die Frage dieser Redaktion hin, ob es sich bei den mit dem Virus infizierten Personen aus der Belegschaft um Personen handelt, die auf diesen mit Covid-19-Patienten belegten Isolier-, beziehungsweise Intensivstationen arbeiteten, oder auf Stationen im "Normalbetrieb", heißt es in der Presseauskunft: "Es handelte sich um Personal, das grundsätzlich Kontakt zu Covid-19 Patienten hatte."
Die derzeitige Regelung am Krankenhaus sehe vor, dass Pflegekräfte, die an Corona Erkrankte betreuen, definitiv nicht auf anderen Stationen eingesetzt würden, um das potenzielle Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten, so die Auskunft aus dem Eli.
Was die Schutzausrüstung von Ärzten und Pflegepersonal im Eli angeht, trage "jeder Mitarbeiter (auch aus nicht-medizinischen Bereichen wie zum Beisiel der Verwaltung) vorsorglich einen Mund-Nasen-Schutz". Im direkten Kontakt mit Covid-19-Patienten würden hingegen deutlich höhere Schutzmaßnahmen getroffen, heißt es in der Pressemitteilung der Klinik weiter.