Die geplante Sanierung geriet im Stadtrat zum Zankapfel. Jetzt soll sie möglichst bald in Angriff genommern werden.
Die Regierung von Unterfranken hat der Stadt Bad Kissingen aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm II "Soziale Stadt" eine Zuwendung in Höhe von 74 400 Euro bewilligt. Die Mittel sind für die Sanierung und Neugestaltung der Treppe zwischen Salinen- und Friedrich-List-Straße vorgesehen.
Bei förderfähigen Kosten von insgesamt 124 000 Euro beträgt der Fördersatz 60 Prozent, teilte die Regierung weiter mit.
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Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen 124 800 Euro. Die Zuwendung wird je zur Hälfte vom Bund und aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr bereitgestellt.
Die Sanierung und Neugestaltung der Treppenanlage als wichtiger Zugang zum Naherholungsgebiet, Kurgebiet und zur Innenstadt von Bad Kissingen sei Bestandteil des integrierten Handlungskonzepts, einer Strategie zur Stadtsanierung und
Stadtentwicklung im Rahmen des Programms "Soziale Stadt", heißt es in der Mitteilung weiter. Mit der Umsetzung dieser Maßnahme werde die Begehbarkeit einer wichtigen Verbindung erheblich verbessert. Dazu trage ein gut nutzbarer Handlauf, eine gute Ausleuchtung und ein regelmäßiger, gut begehbarer Stufenauftritt bei. Die Stadt Bad Kissingen könne dadurch ihre Attraktivität steigern, begründet die Regierung die Förderung.
Um die Sanierung der Treppe
hatte es im Bad Kissinger Stadtrat im vergangenen Jahr heftigen Streit gegeben. Zunächst hatte der Bauausschuss die Sanierung beschlossen, der Stadtrat hatte diesen Beschluss wieder gekippt, weil ihm die Kosten zu hoch erschienen. Daraufhin war die Treppe von der Stadtverwaltung aus Sicherheitsgründen gesperrt worden.
Mit der Sanierung soll jetzt zeitnah begonnen werden. Sie soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.
red