Das 34. Treffen des Stammtisches "Geschichte und Brauchtum" der Gemeinde Thundorf findet am Donnerstag, 29. August, um 19 Uhr, statt. Über das Thema "Der Weinbau der Thundorfer Dorfherren" referiert der Vorsitzende Rainer Wolf im Gasthaus "Krone" bei Hildegund . Auch Kurzberichte über die bisherigen Arbeiten werden erfolgen. Die Veranstaltung richtet sich an die gesamte Öffentlichkeit.

Wie von Pfarrer Zeißner, dem Verfasser der "Geschichte der Herrschaft von Thundorf aus dem Jahre 1924", niedergeschrieben, hatte Thundorf früher auch Weinberge. Unter dem Aspekt der Auflösung der Herrschaft wird berichtet, dass früher in der Thundorfer Gemarkung Weisensee, die heute zu Stadtlauringen gehört, diese Weinberge existiert haben. Die "Wengert"-Flächen sind zu zehn Abteilungen bereits 1809 in andere Hände übergegangen, so die Recherchen vom verstorbenen Altbürgermeister Felix Braun, entnommen aus der Quellenangabe des Staatsarchivs Würzburg. Es ist auch zu lesen, dass die Bezeichnung "Rosenbachscher Weingarten" noch übernommen wurde.

Schmales Tal mit steil aufsteigenden Höhenzügen

Bei der Lage handelt es sich um ein schmales Tal mit beiderseits steil aufsteigenden Höhenzügen rechts von der Kreisstraße zwischen Thundorf und Theinfeld. Die damals angebaute Fläche, war eine Südost-Lage, wo man als Laie, so Braun, davon ausgehen sollte, dass dies für den Weinanbau keine ideale Lage sei.