Einn Wassermeister wird allerdings in Zukunft auch nötig sein, sagte Bürgermeister Michael Kastl in einer kleinen Feierstunde, an der Vertreter der Verwaltung und Andrea Eick vom Ingenieurbüro Arz teilnahmen. Robert Müller hält bereits seinen zweiten Meisterbrief in den Händen.

Der Kfz-Meister hatte 2012 als Betriebsschlosser im Bauhof der Stadt begonnen, erinnerte der Bürgermeister. Als dann die Wasserwarte in den Ruhestand gingen, wechselte er am 1. März 2020 offiziell ins Wasserwerk und begann bald mit seiner Meisterschulung, die er nun mit Bravour absolviert habe. Das sei auch wichtig für die Entwicklung der Wasserversorgung. Es habe seinen Grund, dass Andrea Eick vom Ingenieurbüro Arz gekommen sei. "Wir haben noch viel vor", betonte der Bürgermeister. In nächster Zeit stehen erhebliche Investitionen im Bereich Wasserversorgung an.

Robert Müller bedankte sich bei der Stadt. Es sei kein leichter Weg gewesen, meinte er. "Aber ich wollte den Weg gehen." Jetzt, wo er die Prüfung bestanden hat, könne er sagen: "Ich bereue nichts."

Er sei ein kommunikativer Mensch, meinte der neue Wasserwart. In der Werkstatt im Bauhof sei er allein gewesen, jetzt arbeitet er mit zwei Kollegen. "Ich freue mich, dass wir jetzt durchstarten können." Mit der Rufbereitschaft sei die Arbeit im Wasserwerk anders als in anderen Bereichen der Verwaltung, wo man um 16.30 Uhr Feierabend habe. Er freue sich auf gute Zusammenarbeit. Rückblickend meinte er, dass der Lehrgang nicht leicht war, vor allem weil wegen Corona oft nur übers Internet geschult wurde. Deshalb sei die Durchfallquote mit 25 Prozent auch recht hoch gewesen.