Da die lange Tradition, die künftigen Schulkinder nach einer letzten gemeinsamen Übernachtung aus ihrem Kindergarten rauszuwerfen heuer nicht möglich ist, zeigte sich Kindergartenleiterin Carmen Manger und ihr Team kreativ: Statt rausgeworfen wurde heuer rausgefahren.

Die Vorschulkinder wurden am Abend mit einer von Kutscher Wolfgang Bötsch gefahrenen Pferdekutsche gruppenweise abgeholt. Dann wurde im Kindergarten gegrillt, die Feuerwehr bot den Kindern ein Programm mit Wasserspritzen, Schläuche ausrollen und der Besichtigung des Feuerwehrautos an. Bei den heißen Temperaturen wurden dann natürlich auch die Kinder tüchtig nass. Außerdem hatte das Kindergartenteam eine Schatzsuche organisiert.

Mit dem Planwagen nach Hause

Nach einem abwechslungsreichen und wohl unvergesslichen Abend fuhr Peter Kraus, Vorsitzender des Kindergartenvereins, die Kinder mit dem Planwagen, der vom Heimatverein und der Burgelf zur Verfügung gestellt wurde, nach Hause. Da auch der traditionelle Rausschmiss nicht wie gewohnt am Kindergarten stattfinden konnte, wurden die Kinder dann daheim vom Planwagen in die Arme ihrer Eltern "geschmissen".

"Wolfgang Bötsch, der die Kutsche fuhr, die Feuerwehr mit Lukas Then und seiner Truppe sowie auch der Heimatverein und die Burgelf waren von unserer Idee begeistert und haben uns super unterstützt", freute sich Carmen Manger. Sie zeigte sich überzeugt, dass die Vorschulkinder trotz Corona einen unvergesslichen Abschied von ihrer Kindergartenzeit geboten bekamen.