Sebastian Röder ist neuer Kommandant der Rannunger Feuerwehr. Er ist Nachfolger von Andreas Klopf, der sich auf sein neues Amt als Kreisbrandmeister für Münnerstadt und Nüdlingen konzentrieren möchte. Stellvertretender Kommandant ist nun Daniel Röder. In der Generalversammlung des Feuerwehrvereins wurden sieben Jugendliche neu in die Jugendwehr aufgenommen. Kreisbrandrat Benno Metz teilte mit, dass die für den 27. März in der Rannunger Mehrzweckhalle geplante Kreis-Feuerwehrverbandsversammlung wegen des Corona-Virus verschoben wird.

Die Neuwahl des Kommandanten und seines Stellvertreters leitete Bürgermeister und Ehrenvorsitzender Fridolin Zehner (CSU). Auf den bisherigen zweiten Kommandanten Sebastian Röder entfielen 34 von 38 möglichen Stimmen. Gleich zwei Kandidaten gab es für den Posten des zweiten Kommandanten. Daniel Röder erhielt 25 Stimmen. Auf Michael Hofmann entfielen zwölf Stimmen. Neuer Jugendwart wurde Nico Hofmann. Dieses Amt hatte bisher Andreas Klopf mit versehen. Der neue Kommandant Sebastian Röder übernahm die Laudatio auf seinen Vorgänger Andreas Klopf. Dieser trat im Februar 1997 in die Feuerwehr ein und war damit eines der Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr. 2002 wurde er Jugendwart und Ausbilder, 2006 bis 2008 stellvertretender Vorsitzender und ab Ende März 2008 Kommandant der Feuerwehr. "Während seiner Amtszeit als erster Kommandant hast du einiges reformiert und modernisiert", betonte Röder. Er nannte besonders die Renovierung des Feuerwehrhauses und die Beschaffung eines neuen Löschfahrzeuges. Große Herausforderungen waren das 140-jährige Gründungsfest im Jahr 2009 und das 150-jährige im Jahr 2019. Im Vorstand des Feuerwehrvereins wird Andreas Klopf weiter mitarbeiten. Der Vereinsvorsitzende Andreas Wartha verabschiedete Alexander Erhard aus dem Vorstand, dem er zehn Jahre lang angehört hatte. Er trat 2002 in die Wehr ein und war acht Jahre lang zweiter Kommandant. 2019 war das Jahr der Feuerwehrfeste, stellte Wartha fest. Die Rannunger Wehr feierte 2019 in großem Rahmen ihr 150-jähriges Bestehen, war aber auch zu mehreren anderen Festen eingeladen. Es werde immer schwieriger, genügend Teilnehmer für auswärtige Umzüge zu gewinnen. In manchen Wehren würden sich nur noch Rumpfgruppen oder fast niemand mehr dazu bereitfinden. Eine Wehr aus der unmittelbaren Nachbarschaft habe mangels Teilnehmern nicht beim Umzug in Rannungen teilgenommen. Für dieses Jahr allerdings liegt noch keine einzige Einladung zu einem Feuerwehrfest vor. In seinem Rückblick streifte Wartha auch das Ferienprogramm Ende August, das Helferfest und die Weihnachtsmarktfahrt nach Coburg.