Noch am Montag hatte es geheißen, dass es ausreichend sei, die bereits mit Gutachten bewerteten Alternativstandorte zu prüfen. In der Sitzung hatte Petsch jedoch zusätzliche Flächen genannt, die bislang noch nicht diskutiert worden waren.
In dieser Woche hatte Michael Kastl nochmals Kontakt zur Regierung von Unterfranken. Die Behörde möchte nun, dass auch die von Dieter Petsch genannten Alternativstandorte bewertet werden, teilt Kastl mit. Die Stadt Münnerstadt werde die Prüfung unverzüglich angehen, so der 2. Bürgermeister. Ob zusätzliche Gutachten erstellt werden müssen und ob diese dann auch der Investor bezahlen wird, kann Michael Kastl aktuell nicht sagen. Die Standortgutachten für die bisher nötigen Alternativstandort-Gutachten wurden vom Investor bezahlt.
Die Alternativstandortprüfung wird Thema der Sitzung des Stadtrates am 20. Oktober sein. Geprüft werden müssen die Standorte Klosterbrauerei, Lache-Acker, Restfläche Studienseminar, Areal Augustinerorden (Klosterbrauerei), Bolzplatz am Parkplatz Lache sowie eine Grundstücksfläche östlich der Meininger Straße. Weitere Flächen sind aktuell nicht bekannt.