Für Großwenkheim hat es sich gelohnt, dass das Thema Umrüstung von 687 Straßenlampen auf LED-Technik in der jüngsten Bau- und Umweltausschuss-Sitzung noch einmal auf die Tagesordnung kam. Nun werden die historischen Straßenlampen, die im Zuge der Dorferneuerung an der Weth aufgestellt worden waren, rund um die Kirche installiert.

Noch Klärungsbedarf

Bei der Stadtratssitzung zwei Wochen hatte das Gremium ausführlich über die geplante Umrüstung gesprochen, die bezuschusst wird, wenn der Förderantrag zusammen mit der Fachplanung noch in diesem Jahr eingereicht wird. Prinzipiell hatte der Stadtrat zwar zugesagt, weil es aber in Detailfragen noch Klärungsbedarf gab, sollte das Thema in einer Ausschusssitzung noch einmal auf den Tisch kommen. Weil die Zeit drängt, wurde das Thema gleich am Montag zusätzlich auf die Tagesordnung genommen. Fragen hatten die Ausschussmitglieder keine, Arno Schlembach (CSU) aber hatte eine Anregung.

Er habe sich zusammen mit seinem Stadtratskollegen Johannes Röß (CSU) den Bonifatiusplatz und die Weth angeschaut. Sein Vorschlag: Die historischen Lampen, die im Zuge der Dorferneuerung an der Weth aufgestellt worden waren, könnte man doch auch am Bonifatiusplatz installieren, möglichst um die gesamte Kirche herum. Diskussionsbedarf gab es dazu nicht. Die Ausschussmitglieder stimmten dem Austausch der Leuchten zu, einschließlich der von Arno Schlembach vorgebrachten Anregung.

Balkon nicht einsehbar

Ebenfalls zum zweiten Mal war ein Bauantrag über einen Balkonausbau, dem Neubau von Schleppgauben und Dachfenstern bei einem Haus in der Schwesterngasse auf der Tagesordnung. Beim ersten Mal war seitens des Gremiums beanstandet worden, dass die Garagen nicht eingezeichnet waren. Nun ging es hauptsächlich um die Frage, ob der Balkon gebaut werden darf, der laut Stellungnahme des Sanierungsbeauftragten nicht zulässig ist, weil er vom öffentlichen Raum aus gesehen werden kann. "Den sieht man nicht", sagte Britta Bildhauer (SPD) dazu. So stimmten die Ausschussmitglieder für den Beschlussvorschlag, der dem Antragsteller mehr Freiräume lässt.

Im Zuge der Planungen für die Stromtrasse Südlink hat der Betreiber Baugrunduntersuchungen angekündigt. Dabei handelt es sich um Flächen nahe der Lauertalbrücke. Die Stadt erlaubte der beauftragten Firma auch, die Wege nutzen zu dürfen. In diesem Zusammenhang hat Südlink auch archäologische Voruntersuchungen nahe der Autobahn angekündigt. Diese Arbeiten sollen zwischen Ende Oktober diesen Jahres und Ende April nächsten Jahres stattfinden.