Das auf Alte Musik spezialisierte Ensemble Triskilian nimmt die Zuhörer mit auf einen akustischen Ausflug in das klangreiche Mittelalter.
Zum Auftakt der aktuellen Ausstellung der Reihe "Kloster erleben" im Kloster Wechterswinkel nimmt das auf Alte Musik spezialisierte Ensemble Triskilian am Sonntag, 5. Februar, um 16.30 Uhr die Zuhörer mit auf einen akustischen Ausflug in das klangreiche Mittelalter.
Jule Bauer (Gesang, Oktavschlüsselfidel, Tzouras), Dirk Kilian (Gesang, Schlüsselfidel, Harfe, Schalmei, Flöten u. a.) und Christine Hübner (Gesang, Cister, Harfe, Perkussion) begeben sich mit dem Publikum auf eine musikalische Zeitreise und führen es durch die musikalischen Welten verschiedener Kulturen.
Inspiriert von El Sabio
Sie lassen sich dabei von Alfons X, genannt "El Sabio" (der Weise), inspirieren, der im 13. Jahrhundert an seinem Hof in Spanien Künstler, Heilkundige, Wissenschaftler und Musiker aus vielen Kulturkreisen und Religionen beschäftigte. Durch diese Begegnung der christlichen, sephardischen und orientalischen Kulturen entstand eine Vielzahl an wunderschönen Liedern.
Die Musiker von Triskilian präsentieren in ihrem Programm "Do durch der Werlde" Querschnitte aus mittelalterlichen Handschriften, wie z. B. Pilgerlieder aus den Cantigas de Santa Maria (Galizien, 13. Jh.), Lobpreisungen der Natur von Hildegard von Bingen (1098-1179), Marienlieder aus dem Laudario di Cortona (Italien, 13. Jh.), Troubadourdichtung von Raimbaut de Vaqueiras (Frankreich um 1200), Minnesang von Wizlaw von Rügen (1265-1325) u. v. m. Leitthemen sind dabei immer wieder Liebe und Leidenschaft sowohl die religiöse Hingabe zur heiligen Maria, poetische Vergleiche ihrer Schönheit zur Natur, als auch die Liebe im weltlichen Sinn.
Karten gibt es bei der Tourismus GmbH Bayerische Rhön, Spörleinstr. 11, 97616 Bad Neustadt, Tel.: 09771/946 70 oder im Kloster Wechterswinkel, Um den Bau 6, 97654 Bastheim/OT Wechterswinkel. Die Kulturtafel hält ein Freikartenkontingent bereit. Vor dem Konzert besteht die Möglichkeit, um 14.30 Uhr an einer öffentlichen Führung durch die aktuelle Ausstellung "Von Badern, Barbieren und Kräuterfrauen. Heilkunst im Mittelalter" teilzunehmen.
red