Beim alljährlichen Martinsgansessen in der Zentgrafenhalle in Untereschenbach wurde aber auch die Verbandsarbeit den Anwesenden vorgestellt. Bei der Darstellung der aktuellen Verbandspolitik stellte der ERH-Landesvorsitzende im Deutschen Bundeswehrverband, Stabsfeldwebel a. D. Willi Arens die jüngsten Verbandserfolge heraus.

Die Gewährung der Sonderzahlung - das so genannte Weihnachtsgeld - und der Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst machen sich auch im Geldbeutel der Ruhestandssoldaten bemerkbar. Harsche Kritik übte der Landesvorsitzende Arens an den "unerträglich langen Bearbeitungszeiten" bei der Bewilligung der Beihilfeanträge. Es sei unzumutbar, dass Antragsteller teilweise mehrere Monate auf die Erstattung der vorgestreckten Arzt- oder Krankenhauskosten warten müssten.
Gerade bei hohen Beträgen führe dies bei den Betroffenen zu finanziellen Schwierigkeiten, sagte Arens.

Die seitens der Wehrbereichsverwaltungen West und Süd zugesagten Verbesserungen "sind noch immer nicht erkennbar", sagte der Landesvorsitzende. Für das leibliche Wohl bei der Veranstaltung sorgte "ERH-Eventmanager" Oberstabsfeldwebel a. D. Ludwig Sand.