Die etwas ungewöhnliche Krippe mit der heiligen Familie im Mittelpunkt ist zu einer echten Attraktion und zu einem Treffpunkt nicht nur für die Premicher geworden, die dort an den Wochenenden zum Schauen und Reden und Musik hören, zu Bratwurst und Glühwein zusammen kommen.

Dass zur Eröffnung am 25. November das Rotkreuzorchester Bad Kissingen gespielt hat, ist kein Zufall. Begonnen hat alles vor zehn Jahren, als Irmgard Reith einen Schneemann und eine Nikolausmama in ihren weihnachtlichen Garten gestellt hat. "Und die müssen sich irgendwie vermehrt haben." Heute drängen sich die Figuren im Vorgarten bis hinauf aufs Dach.

Vor sechs Jahren kam sie dann auf die Idee, das Ganze für einen guten Zweck zu nutzen. Sie verkaufte an den Wochenenden Bratwürste und Glühwein und stiftete den Erlös für die Behindertenarbeit des Rotkreuz-Kreisverbandes Bad Kissingen. Bis zu 800 Euro kommen da immer zusammen.