Ortsvereinsvorsitzender Armin Fischer bezeichnete es als wegweisend, dass sich viele Mitglieder sowie die nominierten Stadtratskandidaten versammelt hatten.

Blankenburg ließ die wichtigsten Entscheidungen Revue passieren. Er habe keine erfreuliche Situation vorgefunden: gescheiterte Projekte, Stillstand und ein vielfach vergiftetes Gesprächsklima.
Inzwischen präsentiere sich Bad Kissingen als "Stadt im Aufbruch". Mit Strategielandkarte, Einzelhandelskonzept und touristischem Leitbild habe man Grundlagen geschaffen. Die neue Fußgängerzone stehe vor der Realisierung, man habe mit der Straßenerneuerung begonnen, und aus dem "Luitpoldbad" werde ein modernes Behördenzentrum. "Die vielen Baustellen machen nicht nur Freunde, aber lieber lasse ich mich dafür schimpfen, als dafür, dass wegen Versäumnissen in einigen Jahren Fäkalien ins Grund- und Heilwasser gelangen", sagte Blankenburg.

Fraktionssprecher Bernd Czelustek hatte Blankenburg erneut vorgeschlagen. Denn dem sei es gelungen, dem Stadtrat seine Funktion als Kollegialorgan bewusst zu machen. Auch auf anderen Ebenen sei der Gesprächsfaden wieder aufgenommen worden.