Die Pandemie-Situation machte den Sozialdemokraten letztes Jahr einen Strich durch die Rechnung. Anlässlich des Jubiläums, zu dem auch MdB Sabine Dittmar und SPD-Kreisvorsitzender Norbert Schaub kamen, ehrte der Ortsverein Gründungs- und langjährige Mitglieder.

Ortsvorsitzender Alexander Porkristl blätterte nach der Begrüßung in der Chronik. Demnach gründeten den Ortsverband zwölf Genossen unter Leitung von Giselher Gerlach. Das Häuflein Eingeschworener begann schon bald mit Aktivitäten und Veranstaltungen auf sich aufmerksam zu machen wie beispielsweise Hallenturniere oder das Weinfest auf der Trimburg.

Selbstredend strebten die Genossen nach politischen Mandaten im Gemeinderat und im Kreistag, was Schritt um Schritt gelang. Gründungsmitglied Jürgen Englert gehörte zu denen, die als Gemeinderat und Stellvertretender Bürgermeister im Marktgemeinderat wie auch als Kreisrat und Stellvertretender Landrat in den kommunalpolitischen Gremien mitmischte. Englert sieht in seinem politischen Engagement "eine unmittelbare Verbindung zur Basis für die man oft eine breites Kreuz braucht".

In Kooperation mit den Freien Wählern stellte der Ortsverein auch mehrere Bürgermeister wie Karl-Heinz Kickuth und den amtierenden Johannes Krumm. Porkristl hofft jetzt auf weitere Ratssitze und vor allem auf neue, engagierte Mitglieder, die an der Erfahrung Altgedienter partizipieren.

Dittmar, Schaub und Porkristl nahmen im Anschluss die Ehrungen vor. Sie überreichten die Treueurkunde für 30-jährige Mitgliedschaft an Jürgen Englert, Rosemarie und Alfons Schmitt und Robert Nies. Für 25-jährige Zugehörigkeit zum Ortsverein wurde Anja Kirchner gewürdigt.

158 Jahre Tradition

In ihrem Grußwort streifte Bundestagsabgeordnete Dittmar einige Schwerpunkte des sozialdemokratischen Programms, etwa Mieten, Mindestlohn und Klimaschutzkosten. "Wir können mit Stolz auf 158 Jahre Tradition verweisen. Was Elfershausen angeht ist dieser ein kleiner und feiner, aktiver Ortsverein", lobte sie.

Kreisvorsitzender Schaub dankte der Abgeordneten für ihr Kommen und dafür, "dass sie für uns kämpft". Dem Ortsverein und Dittmar überreichte er ein Weinpräsent aus dem Eigenbau. Gelegenheit zum "Talk" gab es bei einem kollegialen Beisammensein.