Bürgermeister Reiner Morper (ABB/Interessengemeinschaft) informierte, dass im Rahmen einer Verkehrsbegehung durch das Landratsamt eine Veränderung der Parkbedingungen an der Hauptstraße erfolgen wird. Beginnend ab der Ampel am Dorfplatz sollen die bisher linksseitig markierten Parkplätze entfallen und ein absolutes Haltverbot bis zur Hausnummer 62 eingerichtet werden. Der Gemeinderat zeigte kein Verständnis dafür, dass die Gemeinde in diese Entscheidung nicht eingebunden wurde. Bei Gegenverkehr in diesem Bereich, aber auch darüber hinausgehend Richtung Ebenhausen kommt es in letzter Zeit immer wieder zu Problemen. Bei vorschriftsmäßigem Parken reicht die Fahrspur nicht für zwei entgegenkommende Fahrzeuge aus. Eine leichte Kurve verschärft diese Situation. Immer wieder müssen Fahrzeuge wegen unerwarteten Gegenverkehrs rückwärts fahren. Abhilfe könnte nur ein einseitiges Halteverbot schaffen. Morper will die Verkehrsbehörde in dieser Angelegenheit kontaktieren, um eine bessere Lösung zu finden.

Letzter Abschnitt der Straßenbeleuchtung

Der Austausch der Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Technik war bereits vom früheren Gemeinderat beschlossen worden. Die Umrüstung erfolgt abschnittsweise. Als letzter Abschnitt steht nun der Bereich Singberg/Schäffthal im kommenden Jahr an. Der Gemeinderat wählte den entsprechenden Leuchtentyp aus. Bürgermeister Reiner Morper wies darauf hin, dass sich der ausgeleuchtete Bereich bei LED-Leuchten anders darstellt. Der Lichtkegel ist weniger groß, aber heller als bei den bisherigen Leuchten. Mit der Umstellung dieses Abschnittes ist dann das ganze Dorf umgestellt. Zwei verbleibende Leuchten auf Betonmasten an der Hauptstraße sollen aus Kostengründen erst ersetzt werden, wenn deren Stabilität nicht mehr gegeben ist. Am Ende der Wohnbebauung im Schäffthal soll bei der Auffahrt zum terroir-f-Punkt eine zusätzliche Lampe installiert werden.

E-Ladesäule am Festplatz

Bei einer Begehung des neuen Baugebietes durch den Gemeinderat wurde auch der mögliche Standort für die geplante E-Ladesäule im Bereich des Festplatzes in Augenschein genommen. Der Gemeinderat favorisiert eine Positionierung neben den Altglascontainern an der Kreisstraße. Da die Kosten je nach Standort unterschiedlich sind, sollen diese zunächst ermittelt werden, um danach die endgültige Entscheidung zu treffen.

Im Außenbereich der Gemeinde werden verschiedene Wege als sanierungsbedürftig betrachtet. Im Gremium stellte sich die Frage, ob es erforderlich ist, dass alle Wege so beschaffen sind, dass sie mit normalen Pkw befahren werden können. Die Nutzung mit Traktoren stelle keine Probleme dar. Wichtig sei es, dass der Wasserablauf von den Wegen gewährleistet sei. Festgestellte Schäden sollen punktuell behoben werden, legte der Gemeinderat fest.

Wie soll die Straße heißen?

Die Stichstraße im neuen Baugebiet "Am Wengert 2" erhält momentan ihre Teerdecke, und die Erschließung sollte in den nächsten Wochen abgeschlossen werden. Der Bürgermeister schlug dem Gemeinderat vor, die Straße in Anlehnung an die gegebene Flurbezeichnung "Zum Falbental" zu benennen. Klaus Kemmer (Ramsthaler Liste) meinte, eine Benennung nach einem der beiden verstorbenen Ehrenbürger sei eine Alternative. Ohne weitere Diskussion oder weitere Alternativen folgte der Gemeinderat dem Vorschlag des Bürgermeisters.

Bauanträge

Ein Hausbesitzer am Urbanusweg möchte einen Stellplatz und später einen Carport errichten. Der Gemeinderat stimmte dem Plan und der damit verbundenen Befreiung von der Baugrenze zu.

Der Eigentümer eines Grundstückes an der Hauptstraße hatte in einer vorherigen Sitzung sein Vorhaben angekündigt, dieses zu bebauen. Einen entsprechenden Bebauungsplan will er erstellen lassen und der Gemeinde zur Genehmigung vorlegen. Nun möchte er eine Möglichkeit schaffen, um eine bauliche Erschließung des Grundstückes vornehmen zu können. Bislang endet die Zufahrtsstraße an den Grundstücken Hauptstr. 101c und 101 d. Die im Flächennutzungsplan eingezeichnete Straße müsste dann über Gemeindegrund rund 15 Meter verlängert werden. Zunächst soll aber nur eine Zufahrt für Baufahrzeuge in diesem Abschnitt geschaffen werden. Der Gemeinderat stimmte diesem Vorhaben zu und entschied, dass die Kosten hierfür vom Antragsteller zu tragen sind. Davon unberührt ist eine spätere zu treffende Entscheidung über die Kosten eines zu bauenden Straßenanschlusses für das Grundstück.