Nach mehr als einem Jahr im "Dämmer-Zustand" soll ein Besuch der Trimburg zunächst an Sonn- und Feiertagen zwischen 12 und 16 Uhr wieder möglich sein. Allerdings findet keine Bewirtung statt, Bänke und Tische werden nicht aufgestellt. Auch die Räume und der Turm bleiben vorläufig geschlossen, wurde in der Gemeinderatssitzung deutlich. Die Sanitäranlagen sind geöffnet.

Besucher müssen sich im Vorfeld anmelden und beim Betreten mit Namen und Telefonnummer registrieren. Ihre Zahl ist auf maximal 40 Personen begrenzt. Verpflichtend ist das Tragen von FFP2-Masken im oberen Burghof, in den offenen Sälen und Toiletten. Außerdem ist der Mindestabstand einzuhalten. Die Besucherzahl wird durch nummerierte Eintrittsmarken von Helfern kontrolliert. Das Konzept, das der Vorsitzende der Freunde der Trimburg, Micha Strauß, dem Gremium vorgelegt hatte, unterliegt dem jeweils aktuellen Stand der Infektionsschutzverordnung und wurde vom Gemeinderat einmütig gebilligt.

Besetzung des Arbeitskreises

Die Besetzung des Arbeitskreises (AK) "Feuerwehrhaus" entschied der Rat in den vorgegangen Sitzung. Der im Krankenstand befindliche Jürgen Englert, bisher AK-Mitglied, möchte hier weiterarbeiten. Auch Alfons Hausmann und Stellvertretender Kommandant Felix Völkel wollen in sich im Arbeitskreis einbringen. Den Vorschlägen stimmte der Gemeinderat zu.

Der Markt Elfershausen rüstet derzeit seine Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen um. Von den 523 Straßenlaternen sind bereits 155 Lampen auf die Farbe "neutral-weiß" umgestellt. Die Idee, weitere Lampen in der Ausführung "warm-weiß" zu bestücken, lehnte das Ratsgremium auf Anraten des Bayernwerks ab. Die Insektenfreundlichkeit ist bei beiden Modellen gegeben. Nachteilig bei warm-weißen Lampen ist die schlechtere Ausleuchtung bei diesigen Witterungsverhältnissen.

Rückerstatttung der Beiträge für den Kintergarten

Die staatliche Beitragsrückerstattung für die drei Kindergärten im Markt für die Monate Januar bis März beläuft sich auf eine Gesamtsumme von 4060 Euro. Die Rückerstattung wurde inzwischen auf die Monate April und Mai erweitert, die der Markt zu beantragen in Betracht zieht.

Der Bauvoranfrage zur Wohnhauserrichtung in der Oberthulbaer Straße in Elfershausen gab der Rat grünes Licht. Eine Brüstungsmauer mit Zaunanlage im Neubaugebiet "Trimberger Weg" entspricht nicht den Festsetzungen des Bebauungsplans, wurde aber mit einer isolierten Befreiung bedacht und einstimmig abgesegnet. Keinen Beschluss benötigte ein Freisteller, der Neubau einer Dachgaube an einem bestehenden Anwesen in der Von-Erthal-Straße.

Bürgermeister Johannes Krumm informierte über den Einbau eines zusätzlichen Hydranten im Kreuzungsbereich der Langendorfer Haupt- und Saalestraße, den Dritter Bürgermeister Volker Partsch und Kommandant Felix Geisel vorgeschlagen hatten. Die Kosten dafür liegen bei rund 2000 Euro.

Den vom Gemeinderat bereits befürworteten Antrag eines Bauwerbers zur Wandhöhenbefreiung im Machtilshausener Neubau-Gebiet "Kehrweg II" lehnte das Landratsamt ab. Ein Beschluss ist in der nächsten Sitzung zu fassen, sonst wäre mit einer Baubeginn-Verschiebung von etwa dreieinhalb Monaten zu rechnen.

Auf Gefahrenpunkt hingewiesen

Angelika Kohlhepp verwies auf einen Gefahrenpunkt auf dem Radweg am Deisselbach. Hier sollte baldigst ein Geländer vorbeugen. Alexander Porkristls Anfrage galt der Kaufmöglichkeit brachliegender Grundstücke durch die Gemeinde. Dies ist eine Thema in der nächsten Sitzung. Simone Berned regte an, den eventuellen Kauf eines Geschwindigkeit-Messgeräts mit dem VG-Partner Fuchsstadt zu besprechen, der ebenfalls ein solches Gerät erstehen will, um Kosten zu sparen.