Obwohl diese Reise jedes Jahr angeboten wird, war heuer einiges anders.

Bereits die Anreise wurde wegen Teilsperrungen der A3 und A70 zu einer Sternfahrt, bei der die verschiedenen Fahrgemeinschaften auf unterschiedlichen Routen den Anderlhof von Familie Murböck in Obermurbach ansteuerten. Nachdem alle glücklich angekommen waren, ging es traditionsgemäß zum Abendessen. Während des Essens erhob sich ein heftiger Gewittersturm. Da kein Ende abzusehen war, machte sich die Gruppe auf den Heimweg von etwa einem Kilometer. Schirme waren wegen des wolkenbruchartigen Regens wenig hilfreich, und die Straße hatte sich in einen Bach verwandelt. Völlig durchnässt kamen die Teilnehmer in der Unterkunft an, wo nach einem Kleidungswechsel die Zeit allerdings noch für einen Umtrunk reichte.

Aus Rücksicht auf die unterschiedliche Kondition der Teilnehmer wurde bereits am ersten Tag in zwei Gruppen gewandert. Während die eine Gruppe der Tradition folgend nach Lenggries und durch die Isarauen zurück wanderte, schloss sie die andere Hälfte einer geführten Tour des Touristikbüros im Schronbachtal an.

In den nächsten Tagen folgten Touren zur Eselau-Alm mit dem Rad, ein 30 Kilometer langer Rundkurs von Schliersee nach Fischbachau, Wanderungen am Spitzingsee, eine geführte Panoramatour über dem Rißtal sowie eine zum Wasserfall in der Jachenau mit Einkehr in einer kleinen Sennhütte. Das durchwachsene Wetter tat der guten Laune keinen Abbruch.

Neben dem Klassiker, mit dem Sessellift zum Blomberg und einer Wanderung zur Zwieselalm, gab es mit dem Achensee auch ein neues Ziel, wo die Wanderer von der Gramai-Alm zum Wasserfall und einige zu einem Rundweg im Lärchenwald liefen. Bei der Rückfahrt nutzte ein Teil die Zeit zu einem Spaziergang durch Pertisau und am Ufer des Sees. Insgesamt wanderten die Teilnehmer in dieser Woche zwischen 49 und 73 Kilometern und fuhren 30 Kilometer Rad.red