Elfershausen
Energie

Strom für 1000 Haushalte

Im Gemeindeteil Langendorf soll eine Freiflächen-Photovoltaikanlage entstehen.
Im Umfeld des bereits bestehenden Solarzellenfelds will Prowind Solar eine weitere Freiflächen-Photovoltaikanlage errichten, die 1000 Haushalte mit Strom versorgt.
Im Umfeld des bereits bestehenden Solarzellenfelds will Prowind Solar eine weitere Freiflächen-Photovoltaikanlage errichten, die 1000 Haushalte mit Strom versorgt. Foto: Winfried Ehling

Strom für 1000 Haushalte soll durch eine Freiflächen-Photovoltaikanlage entstehen, die die Firma Prowind Solar GmbH auf mehreren Grundstücken im Gemeindeteil Langendorf errichten will. Das Solarfeld ist quasi "Ersatz" für eine weggefallene Windkraftanlage. Die Photovoltaikanlage soll auf sieben Flächen in Nähe der Brücke der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Langendorf und Elfershausen entstehen. Prowind Solar will in nächster Zeit noch detaillierte Informationen folgen lassen, ließ Bürgermeister Johannes Krumm wissen. Nach Meinung von Jürgen Simon ist das Areal zu klein für eine öffentliche Beteiligung.

Die Änderung der Geschäftsordnung, deren Entwurf vorlag und einer Änderung der Satzung zu Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts stimmte der Gemeinderat einhellig zu. Er will bei Beschaffungen für die Feuerwehr das Heft in der Hand behalten. Der beratend mitwirkende Feuerwehrausschuss soll dabei unterstützen.

Auftragsvergaben für Feuerwehrhaus

In der Bekanntgabe in nichtöffentlicher Sitzung gefasster Beschlüsse informierte der Bürgermeister über Auftragsvergaben beim Neubau des Feuerwehrhauses. Dies betrifft die Gewerke Innenputz, Trockenbau und Malerarbeiten, Außenputz, Fliesenarbeiten in der Fahrzeughalle und im Sozialtrakt. Ebenso sind Aufträge für Innentüren, mobile Trennwände, die Raffstores, die Toranlage und die Bodenbelag-Arbeiten vergeben. Auch eine Geschwindigkeits-Messanlage für den Markt ist bestellt.

Einmütig stimmte das Ratsgremium gegen einen Vorbescheid zur Errichtung einer Gerätehalle an der Machtilshausener "Bohnleite" durch einen nicht privilegierten Landwirt. Dies wäre möglich, wenn keine öffentlichen Belange beeinflusst werden. Krumm warnte allerdings vor "einem Präzedenzfall, der Schule machen könnte". Der Voranfrage zum Bau eines Heulagers mit Geräteabteil an einen bestehenden Ziegenstall, dem stimmte der Marktgemeinderat bereits vor einigen Jahren wegen der direkten Ortsrandlage sein Einverständnis gab, wurde zugestimmt. Das geänderte Vorhaben "An der Trie", ebenfalls in Machtilshausen, passierte gegen zwei Stimmen.

Keine Einwände hatten die Räte gegen den Wohnhausneubau mit Stellplätzen in der "Adalfriedstraße" im Baugebiet "Trimberger Weg". Der Werber erhielt die notwendigen Befreiungen von den Festsetzungen. Auch einem weiteren Wohnhausneubau in selbiger Straße sowie die nötigen Befreiungen gab der Rat gegen eine Stimme statt.

Den Antrag für eine Isolierte Befreiung zur Errichtung einer Stützmauer zur Straßenseite in Höhe von etwa einem Meter in der "Julius-Echter-Straße", gab der Rat zurück. Zunächst solle geprüft werden, ob ein ähnliches Vorhaben des Nachbarn genehmigt wurde. Jürgen Englert wies jedoch darauf hin, dass es sich hier um ein Mischgebiet der Gemeinde handelt. Es ist darauf zu achten, nach den Festsetzungen zu bauen.