Bei seiner Ortsbesichtigung inspizierte der Bauausschuss mehrere Objekte, die zur Diskussion standen. Dazu gehörte der Hochbehälter, dessen Glasbausteine über der Eingangstür teilweise beschädigt sind. Sie müssten erneuert werden.

Der Ausschuss plädierte dafür, die Glasbausteine durch feststehende Fenster mit Kunststoffrahmen zu ersetzen, Die Scheiben sollten aus Ornament-Glas und einer innen angebrachten Folie als UV-Schutz ausgeführt werden. Den Ausbau der Glasbausteine und eventuell auch den Einbau der Fenster soll der Gemeindebauhof vornehmen. Dies akzeptierte der Gemeinderat ohne Einwände.

Die Grünflächen im Zentrum der Wendebereiche werden in den Randbereichen immer wieder von Fahrzeugen überfahren. Als Beispiel nahm der Bauausschuss die Wendeplatte am "Franziskus-Weg" in Augenschein. Hier lautete die Empfehlung, die Bepflanzung der Grünflächen bis zum Straßenrand auszuweiten, die der Rat einstimmig befürwortete. Auf Abgrenzungen in Form von Pfosten oder Findlingen will die Gemeinde vorerst verzichten.

Für einen Wohnwagenstellplatz in der Hauptstraße muss ein Bildstock in Richtung Straße versetzt werden um einen überdachten Stellplatz an das Nebengebäude anbauen zu können. Zwischen dem Stellplatz und der Straße bleibt ein Grünstreifen erhalten. Der Bauausschuss war der Meinung, dass zu diesem Vorhaben ein Bauantrag erforderlich ist. Die Zulässigkeit der Maßnahme soll - unter anderem wegen der Abstandsflächen - der Bauherr mit dem Landratsamt klären.

Eine Betonstützmauer auf einem Anwesen "An der Goldklinge" war schon Gegenstand einer Ratssitzung und war an der rückwärtigen Grundstücksgrenze des Besitzers vorgesehen. Der Rat vertagte das Vorhaben. Der Bewerber erklärte vor Ort, er möchte die bestehende Bruchsteinmauer als Verblendung vor der Betonmauer nutzen. Der Beton dürfte nach einiger Zeit überwuchert sein. Der Bauausschuss akzeptierte diesen Vorschlag, der auch zur Hangabsicherung dient. Das Gelände zwischen den Mauern kann dann zur besseren Pflege eben gestaltet werden.

Der Holzzaun am Spielplatz im Baugebiet "Am Schafhof" ist marode und braucht einen Ersatz. Darüber, ob dies erneut ein Holzzaun oder ein doppelter Stabmatten-Zaun sein soll gab es im Ausschuss verschiedne Meinungen. Mehrheitlich entschieden sich Ausschussmitglieder für eine Ausführung in Holzbauweise. Die Arbeiten könnte der Bauhof ausführen. Der Gemeinderat folgte diesem Vorschlag gegen zwei Stimmen.