Ohne Wahlergebnis endete die jüngste Jahreshauptversammlung des Motorsportclubs (MSC) Sulzthal. Vorsitzender Otto Menig schloss nach 18 Jahre an der Spitze des Vereins eine erneute Kandidatur aus, auch sein Stellvertreter Johannes Schmidt und weitere Mitglieder des Vorstandes wollten nicht erneut kandidieren. Nach der erfolglosen Wahl sollen nun Kandidaten gesucht werden, der Termin für eine erneute Generalversammlung steht noch nicht fest.
Gleich mehrere Redner betonten, dass der MSC so gut da stehe wie lange nicht: Der Bergslalom habe sich zu einer festen Größe in der regionalen Motorsportszene entwickelt. Die achte Auflage am 5. Juli ist bereits geplant, betonte Otto Menig. Wenn ein neuer Vorstand nichts anderes entscheide, werde der Lauf auf jeden Fall über die Bühne gehen.

Oldtimertreffen am 29. August

Auch das Sommerfest mit Oldtimerausstellung war im vergangenen Jahr auf Anhieb ein Erfolg und soll heuer erneut stattfinden: Am 29. August sollen wieder jede Menge alte Pkw, Traktoren und Nutzfahrzeuge auf dem Sulzthaler Dorfplatz zu sehen sein. 100 Oldtimer waren es bei der Premiere, alleine 160 Plootz seien verkauft worden. Durch den Gewinn aus Sommerfest, Bergslalom und dem Faschingszug steht der MSC auch finanziell hervorragend da. Zum regen Vereinsleben tragen zudem die Hüttenparty im Januar, das Ferienprogramm, die Fuchsjagd und eine Bildersuchfahrt in jedem Jahr bei.
Der bisherige Vorsitzende Otto Menig betonte, dass der Verein erfolgreich sei und sämtliche Veranstaltungen sehr gut laufen. Er zählte eine ganze Reihe an Helfern auf, die stets zur Stelle seien und den Vorstand unterstützten. Trotzdem wolle er die Vereinsführung in jüngere Hände geben. Das habe er bereits seit Jahren angekündigt. Menig machte keinen Hehl daraus, dass er vom Besuch der Versammlung enttäuscht war: Nicht einmal jedes zehnte der mehr als 200 Mitglieder interessierte sich für die Jahresbilanz und die Neuwahlen.
Mitglied Michael Hümpfner lobte die gute Entwicklung des Vereins und schlug den bisherigen 2. Vorsitzenden Johannes Schmidt als Menigs Nachfolger vor. Dieser lehnte jedoch ab. Weil keine weiteren Vorschläge kamen und um nicht noch mehr Absagen zu provozieren, wurde die Wahl ohne die Besetzung irgendeines Postens abgebrochen - und somit vertagt. Menig kündigte an, dass bei einer erneuten Versammlung auch die Satzung auf den Prüfstand gestellt werde: Bislang sei der Vorstand drei Jahre im Amt, falls sich Bewerber finden, die eine kürzere Amtszeit wünschen, könnte so vor einem ernueten Anlauf zur Wahl die Satzung geändert werden.