Trotz steigender Zahlen in der Corona-Inzidenz sollte das Osterfest nicht spurlos an den Grundschülern der Johannes-Petri-Schule vorbeigehen.

Dass sich das Manko des vergangenen Jahres wiederholt, hatte fast niemand auf der Rechnung - leider wurde es zur Realität. Die Osterferien sind trotz Frühlingswetter jedoch aufgrund der Corona-Regeln auch nicht von der Qualität, wie sie Kinder und junge Teens gerne hätten.

Wenn es um Hilfe aber auch ein Trostpflaster geht, kann sich die Schulgemeinde auf einen Freund und Gönner verlassen - den Förderverein der Johannes-Petri-Schule. Der 2002 gegründete, gemeinnützige Verein mit etwa 60 Mitgliedern schrieb sich seinerzeit tätige Unterstützung der Schüler, der Schule und deren Projekte auf die Fahne.

Diesmal spendete er ein bisschen Osterfreude für die Jüngsten im Langendorfer und im Fuchsstädter Schulhaus.

Kleine Geschenke

Sage und schreibe 161 Oster-Nestchen bastelten die 1. und 2. Klassen zuhause, die 3. und 4. Klassen im Unterricht. Um ihren Schulfreunden etwas "Osterhasen- Stimmung" vor den Ferien zu vermitteln, verteilte der Förderverein die kleinen Geschenke im Austausch an alle Grundschul-Klassen.

Kerstin Hansel und Elisabeth Zink organisierten die Aktion, bei der Malkreide, Seifenblasentuben und Kratzbilder die Seiten wechselten. Finanziert wurde die Aktion vom Förderverein, der in jüngerer Zeit auch schon eine Sitzbankgruppe im Pausenhof und Laptops spendierte und zum Beispiel bei der Mittagsbetreuung finanziell einsprang.

"Wir haben bewusst auf Süßigkeiten verzichtet", betonte die Förderverein-Vorsitzende, Christine Neeb-Wittmann. Denn die liegen vermutlich ohnehin im häuslichen Osternest der Kinder. "Ziel des Fördervereins ist es, die Johannes-Petri-Schule, ihre Schüler und den Lehrbetrieb nach Möglichkeit bei Beschaffungen und Projekten unter die Arme zu greifen. Diesmal war eine Osterüberraschung angebracht um den Mädchen und Jungs eine Freude zu machen", fügte die Vize-Bürgermeisterin hinzu. Das ist im derzeit tristen Alltag sicherlich gelungen.