Die "70er" trafen sich in ihrer Heimatstadt, um wieder einmal die "alten Zeiten", beziehungsweise ihre Schulzeit aufleben zu lassen. 1957 eingeschult - noch in der "Alten Volkschule" in der Kirchgasse - hatten damals 40 Mädchen und rund 60 Buben die Schultüte in der Hand. Wie seinerzeit üblich waren sie in getrennten Klassen untergebracht.

Bei Kaffee und Kuchen im "Stadtcafe" begann der Plausch gelegentlich mit "Du entschuldige, i kenn di" - aber ich hab deinen Namen vergessen. Nach einem Fototermin am Marktbrunnen fingen alle zum Friedhof, denn einige Klassenkameraden und -kameradinnen sind schon gestorben. Organisatorin des Schülertreffens war Monika Hopf.

Von den seinerzeit rund 100 Eingeschulten fanden sich 30 "Mädchen und Buben" danach im Saal des Gasthofs "Deutsches Haus" ein. Dort ließ Franz-Josef Schneider in einem Dia-Vortrag und mit Fotografien der 50er Jahre noch einmal die Vergangenheit Revue passieren. Themen waren Alt-Hammelburg und seine Gasthäuser, der Kindergarten St. Josef und die alte Volksschule sowie Veränderungen in der Saalestadt. Zum Abendessen war für Gesprächsstoff gesorgt.

Mit dem Versprechen, sich in fünf Jahren wiederzusehen, strebten die Ehemaligen dann nach Hause oder in ein Hotelbett.