Zwei von fünf Bürgerversammlungen in der Gemeinde Elfershausen fanden heuer in Langendorf statt. Dort ging es neben allgemeinen Themen vor allem um Langendorfer Themen wie das zu schnelle Fahren im Ort und auf der Verbindungsstraße zur B 287. Das Thema ist nicht neu im Gemeinderat, der laut Bürgermeister Johannes Krumm (SPD) schon vor Jahren mit verschiedenen Ansätzen auf das Problem reagierte. Der Markt will es nun zunächst mit dem neu erworbenen Geschwindigkeitsmessgerät probieren und das Staatliche Bauamt kontaktieren.

Angesichts der Schließung zweier Backwaren-Geschäfte erhob sich - wie schon in Elfershausen - die Frage nach der Nahversorgung. Über einen Lebensmittelmarkt im Markt Elfershausen sollen die Bürger abstimmen, bot der Bürgermeister an. "Gibt es dafür überhaupt Bedarf?", fragte Irene Fell mit Blick auf die Märkte in Hammelburg und Euerdorf. Krumm machte seine Entscheidung vom Votum der Bürger abhängig.

Die Sanierungsarbeiten in der Saale-, Hänner- und Wirtstraße in Langendorf sind nach Einschätzung des Rathausoberen bis Ende August fertiggestellt. In Erwägung zieht die Gemeinde eine Radweg-Verbindung von Elfershausen nach Langendorf.

Krumm blickte in den Bürgerversammlungen auf das Jahr 2020 zurück und stellte das Leitbild der Gemeinde vor. Insgesamt 24 Projekte habe sich die Gemeinde bis zum Jahr 2026 vorgenommen. Einige der "großen" Vorhaben wie beispielsweise der Bau des neuen Feuerwehrhauses und des neuen Kindergartens sind bereits angelaufen. Mit der Nachnutzung des alten Feuerwehrhauses im Schloss habe sich das Ratsgremium noch nicht befasst. Den sparsamen Flächenverbrauch zugunsten der Landwirtschaft will die Gemeinde in ihre Leitlinien aufnehmen.