Auch in Fuchsstadt ist seit dieser Woche eine Corona-Teststation etabliert. Im "Eulentreff" können sich die Bürger dienstags und samstags auf das Virus testen lassen, wenn beispielsweise ein Friseurtermin oder anderes ansteht, das nur mit einem negativen Testergebnis zu erledigen ist.

Team der Rotkreuzbereitschaft

Bürgermeister René Gerner nahm dazu vor drei Wochen Kontakt mit Dr. Markus Full auf, der sich seinerseits mit der Rotkreuzbereitschaft in Fuchsstadt in Verbindung setzte, mit deren Leiterin, Sabina Jaborek-Hugo, er ein Team aus den Bereitschaften Fuchsstadt, Hammelburg, Obereschenbach, Ramsthal und der Wasserwacht Hammelburg formierte. Alle Teammitglieder sind für den Zweck geschult.

Zwischenzeitlich richtete der Gemeindebauhof im Jugendraum des Eulentreffs zwei getrennte Testkabinen, ein Organisationsbüro und ein Labor ein. Die Bereitschaften arbeiten im Wechsel mit jeweils vier Personen vor Ort. Der Test, der einmal wöchentlich frei ist, dauert etwa 15 Minuten, eine weitere Viertelstunde bedarf es für die Registrierung.

"Wenn ein Test positiv ausfällt, erfolgt ein PCR-Test an gleicher Stelle der an das PCR-Labor weitergereicht wird. Der Person wird empfohlen sich umgehend in Quarantäne zu begeben", so die Fuchsstädter Bereitschaftsleiterin. "Für den Fall, dass eine Menschenschlange vor der Türe steht, bleiben wir auch länger", fügt sie hinzu.

Testmöglichkeiten bestehen am Dienstag von 17 bis 19 Uhr und am Samstag von 9 bis 11 Uhr. Bürger, die sich dem Procedere unterziehen, müssen sich ausweisen können. Wie lange die Teststation aufrecht erhalten wird, hängt von den Umständen ab. Jaborek-Hugo vermutet "möglicherweise bis zu den Sommerferien".