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Hammelburg
Sehenswürdigkeit

Großer Rummel um Amalberga

Das unerwartete Auftauchen der Frauenfigur auf dem Fels am Hammelberg sorgt für viel Aufsehen. Nicht nur die Hammelburger sind dem Mysterium auf der Spur.
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Amalberga blickt mit einem aufgeschlagenen Buch in der Hand wieder ins Saaletal. Foto: Arkadius Guzy
Amalberga blickt mit einem aufgeschlagenen Buch in der Hand wieder ins Saaletal. Foto: Arkadius Guzy
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Die Neugier hat seit Sonntag schon einige Wanderer auf den Hammelberg geführt. Viele wollen die neue Amalberga sehen und das Geheimnis ihres Auftauchens selbst ergründen.

Natürlich gehe sie hinauf auf den Hammelberg, jetzt da Amalberga unerwartet wieder da ist, sagt die Touristin. Die ehemalige Hammelburgerin, die die Region mal wieder besucht, packt in der Tourist-Information den Flyer über die "Geheimnisvollen Figuren" ein.

Die Rückkehr von Amalberga habe das Interesse an den Figuren auf einen Schlag geweckt, sagt Daniela Schorn, Leiterin der Tourist-Information. Es gebe vermehrt Nachfragen. Und das nicht nur von Touristen: Unter anderem den Bayerischen Rundfunk - Radio und Fernsehen - hat das Geheimnis um Amalberga nach Hammelburg gelockt.

Denn der Künstler bleibt weiterhin unbekannt. "Wir haben nur Hinweise darauf, wer es alles nicht war", erklärt Schorn. Ein spannendes Rätsel bleibt auch die Frage, wie die Statue auf dem Felsvorsprung aufgestellt wurde - eine sicher organisatorisch aufwendige und nicht ganz ungefährliche Arbeit, schließlich muss sie einige Zentner auf die Waage bringen.

Das erste Mal entdeckten Spaziergänger um Ostern 2000 herum eine Figur am Hammelberg. Sie wurde bald Amalberga genannt. In den Jahren darauf besetzten "Der Philosoph", "Die Tänzerin" und "Das Kind" Vorsprünge am Hammelberg. Immer wieder wird kolportiert, dass der damalige Bürgermeister Arnold Zeller wusste, wer Urheber der Kunstaktion war. Er bewahrte das Geheimnis aber bis zu seinem Tod.
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