Große Suchaktion in Hammelburg: 16-Jähriger springt auf Flucht vor Polizei in die Saale und verschwindet spurlos

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Nach einer spektakulären Flucht eines 16-Jährigen vor der Polizei, suchte die Polizei stundenlang in Hammelburg nach dem Jugendlichen. Symbolfoto: Christopher Schulz
Nach einer spektakulären Flucht eines 16-Jährigen vor der Polizei, suchte die Polizei stundenlang in Hammelburg nach dem Jugendlichen. Symbolfoto: Christopher Schulz

Nach einer spektakulären Flucht eines 16-Jährigen vor der Polizei, suchte die Polizei stundenlang in Hammelburg nach dem Jugendlichen.

Für eine großangelegte Suchaktion in Hammelburg sorgte am Freitag ein 16-Jähriger. Im Einsatz waren dabei nicht nur die Polizei, sondern auch die Feuerwehr, Wasserwacht und der Rettungsdienst.

Wie die Polizei mitteilt, fing es damit an, dass kurz nach 23 Uhr eine Mitteilung über eine lautstarke Feier bei der Polizei einging. Anwohner hatten sich beschwert, dass sich auf der Museumsinsel Jugendliche aufhalten die es mit der Lautstärke übertreiben würden.


16-Jähriger springt in die Saale

Die Polizei traf vor Ort auf eine Gruppe von 30 bis 40 Jugendlichen, die die Museumsinsel als Partyort auserkoren hatten. Nachdem die Feiernden die Polizeistreife erkannten, rannten einige der Jugendlichen davon. Ein 16-Jähriger sorgte dabei für noch mehr Aufregung. Er sprang in die Saale und wurde im weiteren Verlauf in der Dunkelheit nicht mehr gesehen.

Da laut Polizei nicht auszuschließen war, dass dem jungen Mann etwas passiert sein könnte, wurden sowohl Feuerwehr und Wasserwacht, als auch der Rettungsdienst verständigt. Die Saale und weite Bereiche um den Fluss wurde von den Einsatzkräften abgesucht - ohne Erfolg. 1#googleAds#100x100

Nachdem die Beamten die Identität des 16-Jährigen ermittelt hatten, prüften sie dessen Wohnadresse. Zunächst blieb auch diese Suche ohne Erfolg.
Erst Stunden später konnte er dann doch wohlbehalten zu Hause angetroffen werden. Die Hintergründe der Flucht könnten in der "Berauschtheit" des Jugendlichen zu suchen sein, wie die Polizei mitteilt. Wer die Kosten für den Einsatz trägt, bleibt noch abzuklären.