Wenn in der Ledergasse in Aura ein Feuer ausbricht wird es eng. Und dies war kürzlich der Fall. Nicht nur ein, sondern gleich zwei Brände - ein Schuppen und ein Auto - loderten in dem schmalen Gässlein. Die Auraer Feuerwehr war gottlob schnell zur Stelle und löschte die Brände. Jetzt führt die Kriminalpolizei Ermittlungen wegen des Verdachts auf Brandstiftung.

Kommandant Marcel Weißensel und seinen Männern gab die Situation einen Denkanstoß. Denn die Ledergasse ist so eng, dass größere Fahrzeuge sie nicht befahren können, wie die Wehr bei einer angesetzten Übung festgestellt hat. Sie begann inzwischen die Dekorationsdächer an der "alten Brauerei" zu entfernen, um etwas mehr Raum zu schaffen. "Wir können ein Feuer nur von einer Seite bekämpfen. Von der Schrenk ist eine Bekämpfung zwar möglich, doch dazu brauchen wir eine große Drehleiter", informierte Weißensel in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates.

Bürgermeister Thomas Hack erwog ein Vorgehen aus der Gegenrichtung, dem hinteren Teil der Ledergasse, wo sich der Berghang und der Wildbach befinden. Dies ist zwar nach Ansicht des Kommandanten möglich, aber wegen des Geländes sehr beschwerlich. Die einzige Alternative bleibt derzeit ein waches Auge auf die Ledergasse zu haben.