Der neue Kindergarten soll die Farben schilf und antikweiß erhalten, entschieden der Gemeinderat Elfershausen und die Hortvertretung bei einem gemeinsamen Ortstermin. Die Festlegung der Farbe war wichtig, weil der Fassadenputz ansteht, der vor weiteren Außenarbeiten aufgebracht werden muss.

Architekt Thomas Ruser schlug zunächst ein helles Grün und Gelb vor, das jedoch nicht den Gefallen der Kindergartenvertretung und aller Gemeinderätinnen und Gemeinderäte fand. Die Beteiligten einigten sich schließlich auf die Farbgebung: Der Gebäudehauptteil soll schilffarben, der Zwischenbau antikweiß werden. In der nächsten Woche folgen die Reinigungs- und Detailarbeiten in den Innenräumen. Der Bezug des Neubaus ist zum Ende der Sommerferien, am 12. September geplant.

Allerdings wird bis zu diesem Zeitpunkt der Außenbereich noch nicht fertiggestellt sein. "Das dauert noch einige Wochen", informierte Ruser. Im Geländeumfeld ist inzwischen das zweiteilige Spielgerätehaus entstanden, bei dessen Errichtung die Eltern mitgeholfen haben. Auch der Hochwasserschutz rund um das Gebäude ist angelegt.

Aus nichtöffentlicher Sitzung informierte Bürgermeister Johannes Krumm über die Auftragsvergabe für die Sonnenschutzmarkisen im Kindergarten-Neubau. Mit dem Johannis-Zweigverein wurde zudem ein Gebäude-Überlassungsvertrag geschlossen.

Pachtpreis wird nicht mehr veröffentlicht

Für Diskussionen bei den Landwirten sorgte ein Beschluss aus vorheriger Sitzung zur Verpachtung von Grundstücken. Speziell die Veröffentlichung des Pachtpreises und die Benachteiligung von konventionellen, landwirtschaftlichen Betrieben sorgte für Verdruss. Der Marktgemeinderat wird künftig den Pachtpreis festlegen, der im Nachrichtenblatt nicht bekannt gegeben wird.

Bei mehreren Bewerbern erfolgt eine Auslosung. Ist ein Bewerber mit der Pachtregelung nicht einverstanden erfolgt die Verpachtung an den nächsten Interessenten. Jürgen Englert schlug vor, Ortsteilbewerber zu bevorzugen. Gibt es diese nicht wird das Grundstück in der gesamten Gemeinde angeboten. Diese Regelung passierte gegen eine Stimme. Das verpachtete Grundstück, um das es ging, schreibt der Markt neu aus.

300 Interessierte für tanteEnso gesucht

Zum Betrieb eines tanteEnso-Markts lag dem Ratsgremium eine Absichtserklärung vor, die zum 15. des Monats von beiden Partnern unterzeichnet sein soll. Die angelaufene Marketingkampagne endet am 18. Oktober. Zu diesem Zeitpunkt sollen 300 Personen mit einem Teilhaberschein von mindestens 100 Euro ausgestattet sein. Als weitere Voraussetzung sieht der Unternehmer aus Bremen geeignete Flächen mit mindestens 200 Quadratmetern für den Betrieb des Supermarkts, in dem der Einkauf sowohl vor Ort wie auch online möglich ist. Ob der Betreiber sich einmietet oder ein Grundstück erwirbt, ergibt sich nach Abschluss der Kampagne. Wie Bürgermeister Johannes Krumm verlauten ließ, stehen diesbezüglich drei Optionen zur Verfügung. Der Rat stimmte dem Grundsatzbeschluss zu.

Autarke Energieversorgung im Blick

Noch kein Beschluss ist für das Projekt Regionalwerk notwendig, eine Anstalt öffentlichen Rechts, die die autarke Energieversorgung für Kommunen - vergleichbar mit Stadtwerken - vorantreiben will. Die Aufgabe des Regionalwerks besteht darin, Tochter-Unternehmen als GmbH &Co. KG einzurichten und zu betreiben, um das Ziel "Energie-Wende in kommunaler Hand" zu erreichen. Der Startschuss für das zu bildende Regionalwerk ist für Ende September 2022 terminiert. Die Gründung des Projekts schlägt mit Kosten von rund 50.000 Euro zu Buche, wobei eine Förderung des Amts für ländliche Entwicklung (ALE) zu erwarten ist.

Gegen die Aufstellung des Flächennutzungs- und des Bebauungsplans der Stadt Hammelburg für das Gebiet "Hochstein-Süd, Schulcampus" gab es keine Einwände. In der Grünabteilung des Marktes wurde ein neuer Mitarbeiter eingestellt. Mit der Gemeinde Fuchsstadt schloss der Markt einen Vereinbarung über die Planung des Radwegs ab. Für die Wasserversorgung befürwortete der Rat die Beschaffung von sieben Wasser-Systemtrennern. Sie sind für die Feuerwehr und den Bauhof gedacht, um bei Wasserentnahme einen Rückfluss in das Leitungssystem zu verhindern.