AuraEine der Zukunft angepasste Umgestaltung des Friedhofs, das Trinkwasser - im Gefolge der Zisternenbau - und die Weiterführung der Dorferneuerung im Abschnitt "An der Zehnt/Am Hahn" waren die Hauptthemen der Bürgerversammlung. Hier stand Bürgermeister Thomas Hack Rede und Antwort, der eingangs Bilanz zu abgeschlossenen Maßnahmen, künftigen Projekten und den Haushalt zog.

Noch kein Wassermangel

Mit Wassermangel hatte der Ort auch in heißen Sommern bisher noch keine Probleme. "Sollten sie doch einmal auftreten, gibt es keinen Plan B", räumte Hack auf Anfrage ein. Unter anderem ging es um die Sportplatzbewässerung, für die die Gemeinde kein Trinkwasser mehr benutzen will. Dies führte zu den Empfehlungen, eine Zisterne zu bauen oder einen Brunnen zu bohren. Beides ist mit erheblichen Kosten und wohl überlegtem Vorgehen verbunden - denn die Zisterne soll mit Trinkwasser gefüllt sein.

Dagegen wetterte Manfred Schmitt: "Wir machen uns Gedanken, um kostbares Wasser zu sparen und das soll in die Zisterne?", fragte er ungläubig. Wie Hack erklärte, ist dies Wunsch der Feuerwehr, die eine Zisterne ebenfalls nutzen will und eine Verstopfung der Filter durch schmutziges Wasser befürchtet. Dies integriert einen Leitungsbau, der nicht billig werden dürfte.