Dietmar Kolb (51) aus Thulba ist Landesschützenkönig des Bayerischen Soldatenbundes (BSB). Bei einem zünftigen Empfang wurde der dreimalige Landesmeister am Sonntag für seine herausragende Leistung gewürdigt: Schließlich ist er der erste BSB-Schützenkönig im Bezirk Unterfranken. Entsprechend sieht auch Kolb seine Landeskönigswürde als "absoluten Erfolg und Glanzpunkt meiner Schützenkarriere", mochte aber seine zurückliegenden Titel als bayerischer BSB-Landesmeister dadurch nicht geschmälert sehen.
"Jetzt bleibt mir wohl nur noch der deutsche König", schmunzelte er auf Nachfrage, dies wollte er allerdings nicht zwingend als nächstes sportliches Ziel voraussetzen. Nach einem feierlichen Einmarsch unter den Klängen des Musikvereins "Frohsinn" beglückwünschte ihn Gerhard Heilmann, der Vorsitzende der KSK Frankenbrunn, in einer kurzen Laudatio.


Glückwünsche

Kolb hatte beim Königsschießen des Landesverbandes mit seinem 28-Teiler, also mit einem Treffer nur 0,28 Millimeter neben dem kaum erreichbaren Nullpunkt, alle Mitbewerber hinter sich gelassen.
Oberthulbas Zweiter Bürgermeister Jürgen Kolb, zugleich Ortssprecher von Thulba, überbrachte die Glückwünsche der Marktgemeinde. Man sei sehr stolz auf Kolb: "Landesschützenkönig ist schon eine Leistung."
Der Frankenbrunner Ortssprecher Torsten Büchner betonte die Bedeutung des Empfangs, denn einen bayerischen Landesschützenkönig habe man schließlich nicht alle Tage in der Gemeinde. Kolbs Erfolg stehe aber auch für die gute Arbeit der Ortsvereine. Vom neuen Landesschützenkönig wünschte sich Büchner, er möge während seiner einjährigen Amtszeit "nicht nur repräsentieren, sondern auch agieren".