Peter Hub und Christine Hadulla von der Schweinfurter Disharmonie sind vielen der rund 220 Besuchern durch die Theateraufführungen auf der Trimburg bekannt. Erst unlängst in drei Vorstellungen von Curt Götzes "Ingeborg" zu bewundern, nehmen sie die Stelle des verstorbenen "Erzählers der Nacht" ein. Die beiden haben im Gegensatz zu Herget kein Motto gewählt. Sie tragen ausgesuchte Texte vor.

Hub darf zu den Profis gezählt werden. "Ich lese und rezitiere seit zehn Jahren Texte an Schulen oder beispielsweise beim Bayernkolleg", erklärt er. Dies schlägt sich in der Phonetik nieder, die mit der Gestik eine Symbiose eingeht und die Routine des Erzählers und Schauspielers ausweist. "Gedichte und Prosa sind wie bemalte Fensterscheiben einer Kapelle. Kommt herein und begrüßt einmal die Kapelle im Lichte. Erbaut euch und ergötzt die Augen", empfiehlt Hub seinem Publikum in einem Vers.