Einer Änderung des Flächennutzungsplans im Engenthaler Anger erteilte der Gemeinderat eine Absage. Bürgermeister Karlheinz Kickuth (SPD/ FW) und die meisten Räte vertraten den Standpunkt, das Areal als solches zu belassen, wie dies von den meisten Engenthalern auch in der Bürgerversammlung vertreten wurde.
Dem Wunsch nach Änderung lag ein Antrag eines privaten Bauwerbers zu Grunde, der in der Streuobstwiese mit Wassertretbecken und einem Spielplatz ein Carport errichten wollte und sich bei seinem Vorhaben auf die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses berief, das dem Anger zugerechnet wird. "Kleinere Erweiterungen des Gerätehauses sind im Zusammenhang mit dem Areal nicht markant", meinte Kickuth jedoch. Der Beschluss fiel gegen eine Stimme.


Auftrag vergeben

Bezüglich des kleinsten Ortsteil im Marktes sprach sich das Gremium für Asphaltierungsarbeiten aus. So will die Gemeinde Straßenschäden parallel zum Spielplatz sowie Schäden an der Burgstraße beheben lassen. Den Auftrag erhielt einstimmig die Baufirma Ullrich zum Preis von rund 18 000 Euro.
Zur Sanierung der Johannes-Petri-Schule vergab der Rat die Elektroarbeiten mehrheitlich an die wenigstbietende Firma EP GmbH aus Schweinfurt. Für die Sanierungsmaßnahme liegt inzwischen die Baugenehmigung vor. Das Büro Haase übernimmt die Detailplanung, informierte der Bürgermeister. Eine einmütige Entscheidung fällte der Gemeinderat bei der Trägerschaftsänderung für den Kindergarten Langendorf, für die ein Kooperationsvertrag mit der Katholischen Kirchenstiftung erarbeitet wird.
Zur Erstellung des Kernwegnetzes sind inzwischen Ortskundige, so genannte "Schlüsselpersonen", gefunden, die in einer Arbeitsgruppe zusammengefasst und bei der Erstellung des interkommunalen Feldwegenetzes mitwirken sollen. Keine Einwände gab es gegen die jährliche TV-Untersuchung des Kanalnetzes, die der Abwasser-Zweckverband (AZV) ausschreibt.


Entkalkungsanlage im Sportheim

Der Sportverein Machtilshausen plant den Einbau einer Entkalkungs-Anlage in seinem Sportheim und stellte dafür einen Zuschussantrag an den Rat. Für die Maßnahme, die ausgeschrieben wurde, lag nur ein Angebot der Firma VMS vor. Die Einholung weiterer Angebote hielt der Gemeinderat mehrheitlich für nicht relevant. Die bestehende Offerte will die Gemeinde mit 50 Prozent fördern. Im informativen Teil der Sitzung unterrichtete Kickuth über den vorliegenden Zuwendungsbescheid des Wasserwirtschaftsamtes zur Renaturierung des Deisselbachs. Noch in dieser Woche findet dazu ein Gespräch mit Landschaftsplaner Valentin Dietz statt. Baubeginn ist im nächsten Jahr. Mit Dietz will die Gemeinde auch wegen der künftigen Erdaushubdeponie - eine Anfrage von Helmut Vierheilig - Kontakt aufnehmen.


Wohnmobilstellplatz

Was den Wohnmobilstellplatz in Langendorf angeht, favorisiertes Thema von Gemeinderat Alfons Hausmann, ließ der Bürgermeister wissen, dass er sich persönlich vor Ort über die Versorgungs- und Entsorgungssituation auf naheliegenden Wohnmobilplätzen informierte. Der Bautechniker der Gemeinde, Uwe Mützel, erarbeitet jetzt die Planung. Kritik gab es an der Praxis-Handhabung im Jugendzentrum Langendorf. Die dortige Sprecherwahl ging ohne Information und Einladung an den Bürgermeisters vonstatten, was Karlheinz Kickuth monierte. Im JUZ Elfershausen sind die Schlüssel zwei verantwortlichen Personen zugegangen.