Zur Finanzierung anstehender Aufgaben - dazu zählen mehrere neue Feuerwehrfahrzeuge - bildete der Gemeinderat Elfershausen in seiner jüngsten Sitzung einen Arbeitskreis. Ein Feuerwehrausschuss wie ihn Gemeinderat Felix Geisel beantragte, hätte eine Änderung der Geschäftsordnung bedurft, die vermieden werden sollte.

Nach Dafürhalten von Jürgen Englert könne der Markt sich Ausschuss und Arbeitskreis sparen wenn Vertreter der Wehren aller Gemeindeteile zusammenarbeiten. Volker Partsch vertrat dagegen die Meinung, dass bei einer Summe von mehr als einer halben Million Euro - so viel ist zu erwarten - die Besprechungen am besten über den Gemeinderat laufen. Es sollte jede Fraktion und möglichst jeder Ortsteil integriert sein.

Das Ratsgremium wählte die folgenden Gemeinderäte und ihre Stellvertreter: Jürgen Englert, Alexander Porkristl, Alfons Hausmann, Ursula Mützel, Felix Geisel, Elmar Zier, Volker Partsch und Jürgen Simon sowie Bürgermeister Johannes Krumm. Zu den Sitzungen werden die Kommandanten als Fachberater hinzugezogen.

Förderung für Wasserbecken

Der Bürgermeister informierte im Anschluss, dass die Fördermittel für das Projekt "Wasserbegegnungsstätte" in Elfershausen zugesagt sind. Die Maßnahme, ein 20 mal 40 Meter breites und seichtes Becken, entsteht gegenüber dem Bootseinstieg an der Saale. Bei Umsetzung des Projekts erhält der Markt 90 Prozent der Kosten in Höhe von rund 378 000 Euro aus dem Programm "Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel".

Am 20., 21., 22. und eventuell am 26. Juli sollen Bürgerversammlungen in den Sporthallen von Elfershausen und Langendorf stattfinden. Im Herbst folgen Bürgergespräche in jedem Ortsteil, bei denen spezifische Dinge zur Sprache kommen.

Die Verabschiedung von Ex-Bürgermeister Karlheinz Kickuth und den ausgeschiedenen Gemeinderäten ist für Sonntag, 11. Juli um 9.30 Uhr in Form eines Weißwurstfrühstücks auf der Trimburg geplant.

An der Baustelle des neuen Feuerwehrgerätehauses im Baugebiet "Am Trimberger Weg" gibt es derzeit Bauzeitverzögerungen wegen Lieferschwierigkeiten des Stahlblechdachs. Die Bauarbeiten für den neuen Kindergarten gehen hingegen reibungslos voran. Mitte Juli, so schätzt Krumm, könne das Dach aufgesetzt werden.

Steg abgebaut

Auf Grundlage eines Sicherheitsgutachtens des TÜV wurde die Bootsausstiegsstelle wegen der Gefährdungslage im Wehrbereich rund 30 Meter flussaufwärts belegt. Der Steg zur Saaleinsel ist abgebaut.