Es soll künftig zusätzliche Übungs- und Übernachtungsräume für die Musikakademie bieten. Ein Spatenstich am Freitagvormittag markierte den Start des rund 10 Millionen Euro teuren Umbaus.

"Es ist ein schönes und herausforderndes Bauprojekt", sagte Landrat Thomas Bold (CSU) vor den geladenen Gästen, darunter Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel, Vertreter der Regierung und des Kultusministeriums, der Musikakademie, des Architekturbüros und der Baufirma. Bold spannte den geschichtlichen Bogen von der Gründung der Musikakademie im Jahr 1980 im Klostergebäude über die Erweiterungsbauten bis zum jetzigen Vorhaben.

Er dankte für die Investition des Freistaats und äußerte sich froh darüber, dass das Kloster nicht Stück für Stück umgebaut, sondern "aus einem Guss" umgestaltet wird.

Der Landrat überreichte Christian Brückner vom verantwortlichen Architekturbüro Brückner & Brückner die Baugenehmigung. Brückner war froh, dass es nun losgehen kann. Er fand es bemerkenswert, wie schnell das Vorhaben im Vergleich zu anderen Bauprojekten in die Tat umgesetzt werden kann. "Es ist erst 13 Monate her, dass wir das erste Mal hier stehen und über das Kloster nachdenken durften." Brückner führte die Zügigkeit auf die gute Zusammenarbeit der Verantwortlichen zurück. Der Architekt erklärt, dass die bisherigen Aufträge - etwa 25 Prozent der Arbeiten - an regionale Betriebe vergeben werden konnten.

Die Sanierung und der Umbau des Klostergebäudes wird zwei Jahre dauern. Um dem Baudenkmal gerecht zu werden, müssen die Arbeiten teilweise behutsam vorgehen, um erhaltenswerte Teile nicht zu beschädigen. Archäologen werden die Arbeiten im Innenhof begleiten.