Diesmal taufte der Himmel die Auraer Faschingsfreunde beim Zug durch die Gemeinde. Regen den ganzen Gaudiwurm lang. Das Schöne daran ist, dass die Auraer es nehmen wie es kommt und sich die Stimmung nicht verderben lassen.

Mit 25 Wagen und Fußgruppen nur aus Aura - außer der Blaskapelle Ebenhausen und erstmals den "Höwel Sambistas" aus Elfershausen (die, die den meisten Krach machten) - zogen die Auraer mit den Zügen in Köln und Mainz gleich. Halt eine Nummer kleiner. Von "Space Shuttle" Kindergarten über die "Kleinen Riesen", die Marschtanzgarde, das Kinder-Prinzenpaar Hermine I. und Paul I. und der "Krümelgarde", ebenfalls Marschtänzer, gehörte die Zugspitze den Jüngsten.

Der Weiber-Elferrat stammte aus den 1920er Jahren als Charleston "in" war - allerdings verjüngt. Die "Tanzmäuse" setzten ihre Reise zum Mond fort. Dem Elferrat geht die Dorferneuerung und das Neubaugebiet zu langsam. Deshalb fuhren sie schon mal die Planier-Raupe vor.

Prinzessin Petra II. und Prinz Reinhold I. segneten das Volk mit Popcorn und Gummibärchen. Für alle (Not)-Fälle begleiteten sie die "Zahn-Feen" von der "Wild Cats"-Garde. Auch die "Friday Night Girls", als Wahrsagerinnen, konnten das "Schiietwetter" nicht prophezeien und die Supermänner aus dem Männerballett "Aura Allstars" hatten auch kein Mittel gegen Regen. Lauter tolle Beine auf den Flügeln bei "Figaro", der Gruppe Frank, aber alles nur Fake, denn die echten Beine brauchten die Damen zum Klavierschieben. Der Brand von Notre Dame hatte die Nonnen und Mönche der "Gruppenstunde" ins Auraer Kloster verscheucht. Als hätte es nicht genügen Nass von oben, mimte die Gruppe Kolb auch noch Regenwolken. Die knallbunte Truppe des Sportvereins kam als Marionetten. Zieht man an der Schnur, hüpfen sie. Ein wasserfestes Kostüm trugen die Gardistinnen der "Wilden 14". Sie kamen als Schneekugeln. Gut begossen wurden die pinken Blumentöpfe der "Dance Generation"-Garde.