So sehen Siegerinnen aus: Jubelnd springt ein Mädchen-Sextett in die Höhe. Sie haben es als Erste geschafft, alle farbigen Ostereier-Bälle in ihre Hula-Hoop-Reifen zu legen. Hinter dem Vereinsheim malt währenddessen im Freien konzentriert und miteinander spaßend die zweite Gruppe Osterhasen aus. Neben ihnen batikt die dritte Gruppe mit bunten Frühlingsfarben ein weißes T-Shirt, das sie noch lange an das kurzweilige TV/DJK-Ferienprogramm erinnern wird.

Alles war dabei, was Organisatorin Lisa Herrlein im Vorfeld für das TV/DJK-Oster-Ferienprogramm angekündigt hatte: Abenteuer, Spiel und Spaß. Keine Chance hatten Langeweile und schlechte Laune bei den teilnehmenden Fünf- bis Zwölfjährigen. "Wir hatten Riesenglück mit dem Wetter", freute sich Lisa Herrlein. Von neun bis 16 Uhr ging das Programm mit einer einstündigen Mittagspause. Da konnten die Kinder lesen, spielen oder sich auf den Übungsmatten auf der Wiese hinter dem Vereinsheim einfach mal hinfläzen - alles war erlaubt.

Die 23-jährige Hammelburgerin Lisa studiert Grundschullehramt und absolvierte vor fünf Jahren gemeinsam mit Annalena Nagler ein Freiwilliges Soziales Jahr beim TV/DJK Hammelburg. Mit ihr und Anne Dürner, die auch beide Grundschullehramt studieren, arbeitete sie ein abwechslungsreiches viertägiges Oster-Ferienprogramm aus: "Es war ein Mix aus sportlichen Aktivitäten wie Klettern und Ballspielen, einer Schnitzeljagd durch Hammelburg und kreativem Basteln." Auch ein spannendes Escape-Room-Spiel war mit dabei: Ein Schuhkarton mit sechs Schlössern, die man rätsel-lösend öffnen musste. Ganz schön knifflig.

Eigentlich war die Teilnehmerzahl auf 24 begrenzt, doch der Ansturm war riesig, 36 Anmeldungen lagen vor. Die drei Lehramtsanwärterinnen wuppten mit souveräner Autorität die drei zwölfköpfigen Gruppen. Endlich schallte durch die Hallen und rund ums das Vereinsheim wieder ungezwungenes Kinderlachen, und man blickte in konzentrierte, leuchtende Kindergesichter. Am Ende strahlte auch das Führungstrio Lisa, Annalena und Anne: "Es hat echt Spaß gemacht, und wir konnten endlich mal das Corona-Thema völlig eindampfen."