Um ihre Einsätze sicher absolvieren zu können, benötigen die Feuerwehren eine funktionierende Ausrüstung. Dementsprechend war der Bedarf an neuem Material und Schutzkleidung Thema in der Marktgemeinderatssitzung. Was gebraucht wird, hatte die Kommune zuvor mit den Kommandanten und Kreisbrandmeister Egon Gessner abgestimmt.

Angemeldet haben die Feuerwehren einen Bedarf, der Kosten in Höhe von rund 17 200 Euro verursacht.
Für Kleingeräte, Schläuche, Schneeketten und anderes werden in diesem Jahr 14 100 Euro nötig sein, für Schutzkleidung 2400 Euro. Ärmelabzeichen werden rund 700 Euro kosten. Der Marktgemeinderat erkannte den Bedarf an und beauftragte die Verwaltung, Angebote einzuholen und die Aufträge an den kostengünstigsten Bieter zu vergeben.

Mit zwei Bauanträgen befasste sich der Gemeinderat intensiv. Marina und Michael Markart wollen am Bergweg in Waldfenster ein Wohnhaus mit Garage errichten. Im Vorfeld hatten die Antragsteller dies mit dem Landratsamt Bad Kissingen abgeklärt. Kreisbaumeister Günter Stammwitz hatte sein Einverständnis gegeben. Gemeinderat Emil Müller (CSU) meinte, dass der Bergweg an sich zu eng sei. Oben bestehe keine Wendemöglichkeit, was zu Problemen führen könnte: "Ich habe nichts gegen die Errichtung eines Wohnhauses dort, aber die Zufahrt könnte schwierig werden." Auch wenn man das Haus jetzt genehmige, sollte man sehen, dass man angrenzende Flächen von Gemeindeseite aus hinzugewinnen könne, um den Engpass zu beseitigen. Die Räte sprachen sich einstimmig für den Bauantrag aus - unter der Voraussetzung, dass die Bauherren die notwendigen Anschlüsse für Wasser, Kanal und Strom auf eigene Kosten herstellen.

Carola Schneider hatte den Antrag zur Errichtung einer Busunterstellhalle in der Straße "Zum Mühlengrund" in Zahlbach gestellt. Die rund 17 mal 18 Meter große Halle soll mit Satteldach versehen werden und vier Bussen eine Unterstellmöglichkeit bieten. Emil Müller fragte, ob nach der Bebauung noch freie Sicht für den Verkehr gegeben sei. Da es sich beim Bauplatz um ein Eckgrundstück handele, könne dies eventuell nicht mehr der Fall sein.

Ortseinsicht vor der Entscheidung

Frank Voll (Bürgerblock Premich) wollte wissen, ob man das Gebäude auch ein Stück weiter rechts errichten könne, wo es weniger störe. Bürgermeister Waldemar Bug (ödp) erklärte, dass aus Brandschutzgründen ein Mindestabstand von drei Metern zum Nachbargebäude eingehalten werden müsste. Frank Voll sagte, dass es vielleicht sogar sinnvoll sein könnte, wenn den Autofahrern die freie Sicht ein Stück genommen würde. So müssten diese langsamer und vorsichtiger fahren. Gemeinderat Gerhard Kirchner (FW Burkardroth) machte den Vorschlag, vor Ort Einblick zu nehmen, bevor man sich in einem Beschluss festlegt. Dort könnte man Pflöcke aufstellen, um die Situation zu visualisieren. Diesem Vorschlag schlossen sich auch die übrigen Gemeinderäte an, der Bauantrag wurde zurückgestellt.