Wenn ein Flötenquartett wie das New Generation Quartet anreist, dann zieht es nicht einfach vier Flöten aus dem Ärmel und beginnt zu musizieren. Dann fällt der erste Blick des Besuchers auf ein Arsenal von Instrumenten, die im allgemeinen Konzertbetrieb keineswegs alltäglich sind: Bassflöten, Subbassflöten oder Knick flöten und andere Ungetüme. Aber so hatten die vier Flötistinnen Susanne Fröhlich, Petra Wurz, Miako Klein und Heide Schwarz die Möglichkeit, ein Programm zu spielen, das anhand ausgewählter Beispiele die Musik der Renaissance, des Barock und der Gegenwart in aller klanglicher Breite und Tiefe spiegelte, wobei jede Epoche ihre eigenen Flöten erforderte.

Bei allen - unausgesprochenen - didaktischen Aspekten stand in dem Konzert der Genuss im Vordergrund, gewährleistet durch eine absolut präzise, blitzsauber artikulierte Spielweise der vier Musikerinnen, durch die konzeptionelle