Laden...
Bad Kissingen
Frauenring

Fell: Emissionen müssen gestoppt werden

Die Bad Kissingen Frauen hatten sich zum Thema Klimaschutz Hans-Josef Fell eingeladen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die stellvertretende Vorsitzende des Ortsrings Bad Kissingen des Deutschen Frauenrings, Karin Reinshagen, bedankte sich bei Hans-Josef Fell für seinen Vortrag beim Frauenring.  Foto: Hanne Stärker
Die stellvertretende Vorsitzende des Ortsrings Bad Kissingen des Deutschen Frauenrings, Karin Reinshagen, bedankte sich bei Hans-Josef Fell für seinen Vortrag beim Frauenring. Foto: Hanne Stärker

"Wir sprechen im Moment alle von der jungen Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg aus Schweden", sagte Karin Reinshagen, die stellvertretende Vorsitzende des Bad Kissinger Frauenrings, als sie Mitglieder und Gäste des Ortsrings im Wintergarten des Burkardus Wohnparks zu einer Veranstaltung begrüßte. "Wie weit ist die Welt beim Klimaschutz" - diese Frage stand im Mittelpunkt des Nachmittags und der Hammelburger Hans-Josef Fell, Präsident der Energy WatchGroup und ehemaliger Grünen-Abgeordneter im Bundestag, der im Oktober den hochdotierten Lui-Che-Woo-Preis für Nachhaltigkeit in Hongkong erhielt, konnte sie beantworten.

"Ich will, dass ihr in Panik geratet - unser Haus brennt", hatte Greta Thunberg, die 16-jährige Klimaaktivisten, beim Weltwirtschaftsforum in Davos gesagt und genau so empfindet Fell die aktuelle Situation, wie er betonte. "Die jüngsten Waldbrände in Kalifornien waren die schlimmsten in der Geschichte des Bundesstaates", betonte Fell. Mehr als 20 000 Menschen hätten hier ihr Zuhause verloren. Drei Jahre lange Trockenheit, Dürre, der Meeresspiegel-Anstieg - das alles seien Folgen des Klimawandels und der Grund für viele Katastrophen weltweit. Die Aussage Gretas "Unser Haus steht in Flammen" wird hier traurige Wahrheit, sagte Fell.